Bewertung:  / 1
SchwachSuper 

Im Anschluss einer Versammlung des Regionalanglerverbandes Südwestmecklenburg im Februar dieses Jahres kam ich mit Andreas Timm, 1.Vorsitzender des Anglervereins "Rögnitztal" Tewswoos,  ins Gespräch. Das Thema war schnell klar: Norwegen.
Andreas erzählte mir, dass er gern einmal einen großen Heilbutt fangen möchte, am besten so einen Butt (25,5 kg), wie ich im letzten Jahr gefangen habe.
Andreas äußerte auch seinen lang ersehnten Traum, einmal auf einer unbewohnten (Atlantik)insel eine Fischsuppe aus den zuvor gefangenen Fischen zu kochen. Das erweckte mein Interesse, mit ihm eine Angeltour nach Nordnorwegen zu organisieren. Wir verabredeten uns privat und schmiedeten gemeinsam Pläne. Nach dem umfangreichen Wälzen von zahlreichen Angelreisekatalogen und von mir vorgeschlagener Angelcamps war das Reiseziel nach kurzer Zeit auserkoren: Wir fahren dorthin, wo du dich am besten auskennst, schlug Andreas vor.
Mein Norweger-Herz schlägt seit langem für die Vesterålen (eine Inselgruppe nördlich der Lofoten).
So entschied ich mich für dieses Gebiet, in dem ich im letzten Jahr meinen bisher größten Heilbutt landen konnte, sowie zahlreiche andere gute Bisse und wilde Fluchten von großen Fischen erlebt hatte.
Nach kurzem Schriftkontakt mit Norwegen stand der Termin, 26. Juli bis 11. August 2010, fest. Auf Empfehlung von Andreas wurde Roy ein erfahrener Norwegenangler, der mehrmals im Jahr im Land der Trolle angelt, in unser Team aufgenommen. In der Zwischenzeit bis zu unserer Reise trafen wir uns in regelmäßigen Abständen. Wir bereiteten gemeinsam die Montagen, selbstgefertigte Seekarten von unserem Angelgebiet und vieles andere vor. Dann war es endlich soweit. packenAm Vorabend unserer Reise trafen wir uns bei Roy, um das Auto zu packen. Von Anfang an war ich sehr skeptisch, ob unsere Angel- und Campingausrüstung einschließlich Verpflegung für knapp drei Wochen in einen PKW passen. Als wir unsere Sachen vor dem Auto ausgebreitet hatten, war ich noch skeptischer, aber Roy , ein echter „Packkünstler", hatte alles in Griff. In aller Ruhe konnten wir nach dem Packen den Abend am Grill ausklingen lassen.
Wir übernachteten bei Roy, damit keiner nächsten Morgen verschlafen konnte.
Die Nacht konnte keiner von uns so richtig schlafen und darum standen wir vor dem Klingeln des Weckers auf. Die sechsstündige Fährüberfahrt von Rostock nach dem schwedischen Trelleborg war für uns langjährige Norwegenfahrer nicht mehr aufregend. Von Trelleborg fuhren wir den restlichen Tag bis etwa 300 km nördlich von Stockholm. Dort hatte ich mir über Google Earth und einem schwedischen Flugfotodienst einen Übernachtungsplatz in einem großflächigen unbewohnten Gebiet ausgesucht. Beim Kochen unserer Abendmahlzeit erzählte ich meinen Freunden, dass wir hier in der Wildnis auch Besuch von wilden Tieren wie Bär, Wolf oder Elchen bekommen könnten. Dies ist allerdings äußerst selten und die scheuen Bewohner der unberührten Natur suchen das Weite, wenn sie Menschen bemerken.
Trotzdem rutschte Andreas das Herz fast in die Hose, als es unweit von uns im Gestrüpp plötzlich mörderisch raschelte. Roy, der das Kochen unserer Abendmalzeit fotografieren wollte, drückte vor Schreck genau in diesem Augenblick den Auslöser vom Fotoapparat. Das lustige Foto war voll getroffen. schreckAm nächsten Morgen hatten wir vor, am nahegelegenen Fluss ein paar Würfe mit unseren Spinnruten zu machen, aber die abertausend Mücken setzten gezielt zum Großangriff. Fluchtartig verließen wir das Reich der gierigen Blutsauger und fuhren dann bis in den Polarkreis nach Lappland zu unserem nächsten Übernachtungsort. Dort hatte ich ebenfalls einen idyllisch gelegenen Platz direkt an einem fast unberührten Waldsee ausgesucht. „Herzlich" wurden wir auch hier von unseren Freunden, den blutgierigen Moskitos, begrüßt. Diesmal hatten wir uns vorgenommen, uns nicht vertreiben zu lassen. Wir vermummten uns in unseren Regenanzügen. Andreas hatte rein zufällig einen Mückenschleier bei sich, das nützte ihm aber wenig. Die Hände waren ungeschützt – an Handschuhe hatte keiner gedacht. Wenn wir einen „Plagegeist" totschlugen, kamen gleich Tausende von ihnen zur Beerdigung. mueckenObwohl sich alle Mücken Lapplands gegen uns verschworen hatten, ließen wir uns nicht abschrecken und gingen an den in traumhafter Natur gelegenen See zum Fischen. Wir fingen neben ein paar kleinen Hechten hauptsächlich Barsche bis 42 cm Länge.
Gut gelaunt starteten wir am nächsten Tag die letzte Etappe zu unserem Endziel, den Vesterålen. Die Freude, nun schnell ans Ziel zu kommen, währte nicht lang. Auf rund 20 km Länge wurde der Asphalt abgefräst und 10 km vor Ende der Megabaustelle fuhr vor uns ein Kipper, den wir nicht überholen konnten mit gemütlicher Fahrradgeschwindigkeit. Nach einer endlosen Schleichfahrt hielt der LKW vor uns ohne Warnblinkleute an. Wir sahen das als gute Geste des Fahrers an und wollten gerade an dem Kipper vorbeifahren, als er seine Ladung mit Schotter auf der Überholspur abkippte. Nicht daran zu denken, wenn wir etwas schneller zum Überholen angesetzt hätten. Am frühen Nachmittag erreichten wir erleichtert dann doch unser Ziel.
Drei Stunden später starteten wir unsere erste und vorläufig letzte Angeltour auf dem Meer, denn „Rasmus" stand mit uns fast eine Woche lang auf Kriegsfuß. Ein gewaltiger Biss auf einem 30 cm langen Seelachs, der danach vom Kopf bis zum Schwanz zerfetzt war, ließ uns optimistisch stimmen. Durch einen Anfängerfehler von mir (ich vergaß die Bremse beim Glossary Link Anschlag festzustellen) verloren wir den Fisch. Auf der Rückfahrt zum Hafen warfen wir ein paar Köderfische, die wir nicht verbraucht hatten, über Bord. Zu unserem Erstaunen kamen keine Möwen, die die Fische holten, sondern ein ausgewachsener Seeadler. So nah hatten wir noch nie den König der Lüfte beobachten und fotografieren können.
Am nächsten Tag war durch den starken Wind an eine Ausfahrt nicht zu denken. Wir entschieden uns zu einer kleinen Bergtour, um vom Gipfel die vielen kleinen Seen in der Umgebung auszumachen. Auf der halben Strecke machten wir Rast in einer für jedermann zu nutzenden großen Berghütte. In der unverschlossenen Hütte gab es die Möglichkeit, Kaffee zu kochen, und es stand sogar eine Tiefkühltruhe in der unter anderem Pizza lag, die man sich im Backofen aufbacken konnte. Bezahlen konnte man alles in der Kasse des Vertrauens. Von der windgeschützten Terrasse aus genossen wir die fantastische Aussicht auf die Lofoten. Gestärkt von der Rast nahmen wir die letzte Etappe zum Aussichtspunkt in Angriff. In der Gipfelhütte verschwitzt angekommen, wurden wir von einer Gruppe Norweger begrüßt. Den uns angeboten Kaffee lehnten wir freundlich ab, weil wir uns selber „Proviant" mitgenommen hatten. Zu unserer „Wegzehrung" gehörte auch gebratener Fisch, den wir am Vortag geangelt haben. Dieser wurde zusammen verspeist. Da es in Norwegen unter hoher Strafe verboten ist, Alkohol in der Öffentlichkeit zu trinken, zögerten wir eine Zeit lang unsere Bierflaschen auszupacken. Wir kamen mit den Norwegern in ein lebhaftes Gespräch, das ich übersetzte. Vor zehn Jahren habe ich in der Volkshochschule begonnen, norwegisch zu lernen, und habe bis jetzt ständig meine Sprachkenntnisse verbessert. So klappte die Verständigung recht gut. Nachdem wir zu den Norwegern Vertrauen gefasst hatten, packte ich den Rest von unserem „Proviant" aus. Beim Anblick der Getränke brachen sie in ein lautes und freudiges Lachen aus...Und Prost! Nach dieser lustigen Begegnung zeigte ich Andreas und Roy noch einen kleinen See aus der Gipfelhütte, in dem es Salmoniden gibt. Wir beschlossen dort nach dem Abstieg unser Glück zu versuchen.bachforelle In dem glasklaren See fingen wir Bachforellen. Durch die Vielzahl der Fische und dem Nahrungsmangel in dem Gewässer waren die Forellen ziemlich klein, aber wohlschmeckend.
An den nächsten Tagen war es weiterhin sehr stürmisch und wir versuchten unser Glück einige hundert Meter vom Hafen in nur 7 bis 10 Meter tiefen Wasser. Dort fing Roy den ersten Heilbutt auf einen 100g Glossary Link Pilker. In der zweiten Angelwoche konnten wir endlich wieder aufs Meer zum Angeln fahren. Der Wind nahm zumindestens abends und in der Nacht ab (in den Nächten wurde es nicht dunkel und bis vor drei Wochen schien dort die Mitternachtssonne). Wir fingen bei dieser Ausfahrt so viel, dass wir am nächsten Morgen lange filetieren mussten. Mit der Müdigkeit hatte jeder zu kämpfen. Wir waren froh, dass die Arbeit im Filetierraum beendet war, und freuten uns aufs Bett. Roy war der Erste, der völlig schlaftrunken den Raum verließ. Aufgeregt kam er wieder herein und rief: „Vor der Tür steht ein Elch!" Wir glaubten ihm zunächst nicht und machten über seine „gestörten" Sinne Witze, mussten dann selber feststellen, dass er Recht hatte. Nur 5 Meter von uns entfernt spazierte ein Elch den Weg entlang. Auf einmal waren wir alle hell wach und holten unsere Kameras hervor. Der Elch ließ sich wenig stören und schlenderte durch alle Vorgärten der benachbarten Häuser und genoss dort die vielen Blumen.elchIn der darauffolgenden Nacht fingen wir viele Dorsche. Über die Vielzahl und Größe der Dorsche war Roy der Hitra-Kenner sehr überrascht. Eine solche Angelei hat er dort noch nie erlebt. Wir wollten schon einpacken, da rief Andreas laut: ,,Ich habe einen Riesenfisch an der Angel!" Nach mehreren kräftigen Fluchten konnte Andreas einen ein Meter langen Heilbutt landen. Unsere Freude war riesig. heilbutt1Zwei Tage später hatten wir uns vorgenommen, den lang ersehnten Traum, eine Fischsuppe auf einer unbewohnten Atlantikinsel aus den zuvor geangelten Fischen zu kochen, zu verwirklichen. Deshalb kauften wir uns frische Zutaten im örtlichen Einkaufsmarkt, die kaum teurer waren als in einem gut sortierten deutschen Supermarkt. Wir packten auch einen Weißwein ein, der dann aber doch nicht – wie vorgesehen - für die Suppe war, aber ich will nichts vorwegnehmen, und fuhren zum Angeln....
Es kam anders als geplant...Wir angelten in 76 Meter Tiefe. Plötzlich verspürte ich einen kräftigen Ruck in meiner Rute und rief meinen Freunden zu: „Jetzt hab' ich ihn..." - Aber es tat sich nichts weiter. Es schien wohl, als hätte ich wieder den "großen Steinbeißer" geharkt. Im letzten Jahr hatte ich einen ähnlichen „Biss" – allerdings herrschte dort eine 5 Meter hohe Dünung und starke Strömung. Ich kämpfte vor einem Jahr eine ganze Zeit mit dem vermeintlichen Riesenbutt, bis ich auf dem Kartenplotter sah, dass wir immer noch auf derselben Stelle standen. Erst da bemerkte ich meinen peinlichen Irrtum. Mein Freund Rainer, der vor einem Jahr nach Norwegen ausgewandert und ebenfalls die ganze Zeit von dem Riesenheilbutt überzeugt war, kugelte sich danach fast vor Lachen. Diese Geschichte sollte sich auf gar keinen Fall noch einmal wiederholen. Deshalb wollte ich den am "Grund" festsitzenden Pilker mit aller Kraft abreisen, dabei verspürte ich einen noch kräftigeren, aber lebhafteren Ruck. Mir war sofort klar, es kann sich nur um einen sehr großen Fisch handeln. Dieser Fisch machte sich so schwer, dass ich ihn nicht vom Grund wegbekam. Es dauerte wohl 5 Minuten, bis ich langsam Schur einholen konnte. Wir vermuteten einen Riesenseeteufel am Haken, der sich ähnlich im Glossary Link Drill verhält. Im Mittelwasser schoss der Fisch mit einer noch nie erlebten Kraft wieder in die Tiefe. Diese gewaltigen Fluchten wiederholten sich ca. zehnmal. Nach ungefähr einundeinhalb Stunden Drill sah Andreas den Fisch als Erster und schrie in die laufende Kamera: „Ein Monster - da können wir uns noch warm machen!" und schaltete die Kamera aus. Ich wusste nicht, ob wir diesen mächtigen Fisch, den Traumfisch aller Norwegenangler, ins Boot und an Land bekommen, und wollte wenigstens von dem Fisch ein paar Filmaufnahmen haben. Deshalb forderte ich mit Bestimmtheit Andreas auf, die Kamera wieder einzuschalten, und egal was passiert, „draufzuhalten". Völlig verwirrt über meine ungewöhnliche Forderung nahm Andreas die Kamera wieder in der Hand. Nach sehr kurzer Zeit übermannte ihn seine Nervosität und er verweigerte seine Arbeit mit den Worten: „Diesen Wahnsinn mach' ich keine Minute weiter mit!". Eigentlich bin ich derjenige, der die Nerven verliert, da ich aber im letzten Jahr den kleinen Bruder von dem Heilbutt unweit von diesem Platz fing, der stolze 51 Pfund wog, und ich mich intensiv mit dem Thema Heilbuttangeln und den Fehlern, den andere Angler beim Drill und der Landung machten, beschäftigt hatte, war ich ungewöhnlich ruhig und gelassen.
Wenig später lag der gigantische Heilbutt von 1,70 Meter im Boot....,.
Die gemeinsame Freude musste weit zu hören sein, so laut erklangen unsere Hurra – Schreie. Mit dem zufällig für die Fischsuppe mitgebrachten Wein wurde gleich vor Ort angestoßen. heilbutt2Nach dem Filetieren wurde lange bis in die Nacht gefeiert.
Am nächsten Tag verwirklichten wir einen weiteren lang ersehnten Traum und fuhren nach dem Angeln zu einer unbewohnten Insel. Bei einem farbenprächtigen Sonnenuntergang wurde aus den zuvor gefangenen Fischen und den gekauften Zutaten eine Fischsuppe gekocht. Beim leisen Plätschern der Wellen und dem Knistern des Lagerfeuers dinierten wir die nach norwegischen Rezepten gekochte Fischsuppe und ließen unsere Seelen baumeln... picknickPlötzlich wurden wir aus unseren Träumen gerissen. Wir bekamen Besuch, die Insel war gar nicht unbewohnt. Ein Mink, der absolut keine Scheu vor uns hatte, „entsorgte" auf seine Weise die Fischabfälle. Der drollige Kobold schnappte sich die vom Filetieren übrig geblieben Fischskelette und verschwand in der Dunkelheit. Auf seiner Rücktour begutachtete der marderartige Geselle uns aus ein paar Meter Entfernung und machte dabei oft „Männchen". Es war schon kurzzeitig so dunkel geworden, dass mein Fotoapparat verspätet oder gar nicht auslöste. Ich setzte mich genau neben die noch übrig gebliebenen Fischreste und war gespannt, ob der kleine Geselle trotzdem wieder kam. Er tat es und lief mir über meine Beine. Das Blitzlicht störte ihn genauso wenig wie meine so nahe Gegenwart.
Beeindruckt von dem erneuten Naturerlebnis starteten wir im Morgengrauen von der Insel aus zu einer neuen Angeltour.  Der Atlantik war glatt wie ein „Ententeich". Wir entschieden uns spontan, diesen Morgen auf Rotbarsche zu angeln. An einem von 5 Meter auf 220 Meter abfallenden Unterwasserberg versuchten wir unser Glück und fingen ca. 15 Rotbarsche. Der schwerste von ihnen wog 1400g. Schlagartig krümmte sich Andreas Angelrute und der Fisch nahm ordentlich Schnur von der Rolle. Sollten wir in 180 Meter Wassertiefe einen weiteren Heilbutt am Haken haben? Nach einem Kräfte zehrenden Drill fing Andreas einen prächtigen Seelachs, den er stolz vor der Kamera präsentierte.selachs Der vorletzte Abend klang mit einer kleinen internationalen Grillparty aus.
Alfonso, ein spanischer pensionierter Professor, der schon seit 10 Jahren den Sommer auf den Vesterålen verbringt, sorgte mit seiner Gitarre und Songs, u.a. von den Rolling Stones, für gute Stimmung. Reidar, ein norwegischer Hobbyfischer, der sehr gute Kontakte zu seinen Berufskollegen hat und uns mit Tipps versorgte, und Rainer, der uns den Heilbutt fachgerecht filetierte, waren unsere Gäste. Ein Rohrbruch in seinem gegenüber unserer Unterkunft liegenden Betrieb verhinderte die Teilnahme unseres Vermieters.
Bei früh morgendlichen Temperaturen von 4°C versagten bei unserem wärmeliebenden spanischen Gast die Finger und so heizte Andreas die Party mit der von Alfonso geliehenen Klampfe ein. Am Tag vor unserer Abreise bekamen wir Besuch von einem Reporter der auflagenstärksten Regionalzeitung. In dem knapp zweistündigen Interview wurden wir über unsere Urlaubserlebnisse interviewt. So lang und so intensiv habe ich nie zuvor norwegisch gesprochen. Die Zeitung berichtete in einer gesamten Seite über unsere Abenteuer.
Alles hat ein Ende, so auch unser unvergesslicher Angelurlaub auf den Vesterålen. Wir fuhren wieder mit zwei Übernachtungen mitten in der Natur zurück nach Deutschland. Auf der Rückfahrt verabredeten wir uns mit zwei fanatischen Schwedenfreunden, die schon 25 Jahre lang jedes Jahr ihren Urlaub in Schweden verbringen. Claudia und Hartmut aus Leverkusen führten uns zu einem Platz am Rande des Tivedens Nationalparks, der zwischen Stockholm und Göteborg liegt. Dort klang unser erlebnisreicher Urlaub beim Grillen am Lagerfeuer aus.camp Aus dem benachbarten Abenteuercamp schallten von einer schwedischen Pfadfindergruppe leise gesungene schwedische Volkslieder über den See. Die einmalig schöne Natur und der Gesang, der nach einem professionellen Chor klang, erzeugten Gänsehautfeeling.
Nach dreitägiger Rückfahrt kamen wir, überflutet von den vielen Erlebnissen, aber erholt zu Hause an.
Weitere Bilder sind in der Fotogalerie/Urlaubsbilder zu sehen.

Hartmut Senff

Fotogalerie

Anmeldung