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Am 01.07. trafen sich sich über 30 Angelfreunde aus Grabow, Muchow und Malliß zum Makrelenangeln. Für die Fahrt hatte Angelfreund K.-H. Diederich, der die ganze Tour organisierte, einen Reisebus gechartert. Bereits um 02:00 Uhr war Treff auf dem St. Pauli Platz in Grabow. Der Bus war etwas kleiner als erwartet, aber wir konnten dennoch alle unsere Ausrüstung unser bringen. Pünktlich um 02:15 Uhr ging es los, unterwegs nahmen wir noch die Angelfreunde aus Muchow mit. Auch einige Ehefrauen waren mit um eine Seefahrt zu machen. Planmäßig ging es dann weiter Richtung Büsum, sodass wir pünktlich um 06:00 Uhr in Büsum eintrafen.

Angekommen in Büsum

Nach einem kurzem Aufenthalt im Hafen konnten wir unsere Plätze auf dem Kutter einnehmen. Der eine oder andere war erstaunt wie wenig Platz jeder am Board hatte. Dennoch hat jeder seine Angelsachen samt Kühlbox verstauen können und wir konnten voller Erwartung den Hafen verlassen. Nun hieß es erst mal warten, die Ausfahrt sollte zwei bis drei Stunden dauern. Der Kapitän hielt während dessen Ausschau nach Möwenschwärmen. Dort wo die Möwen kleine Fische jagen sind auch die Makrelen. In der Zwischenzeit hatte jeder Zeit seine Angeln aufzubauen. Geangelt wurde mit Makrelenpaternostern mit einem 100 bis 200g schweren Glossary Link Blei am Ende. Als Angelgerät war eine stabile 2,4m Pilkrute und eine 40er monofile Schnur optimal, jedoch nicht entscheidend. Nach ca. drei Stunden war es dann soweit, die Kutter stoppte das erste mal und die Schiffshupe gab Signal zu Angeln. Die Paternoster flogen ins Wasser und alle warteten gespannt auf das was da kommen sollte. Doch es kam nichts, ein Blick zur Seite bestätigte: „Das war nichts“. Dann kam auch schon das Signal zum Einholen und weiter ging es zum nächsten Platz. Dort kamen zwar vereinzelt einige Makrelen aus dem Wasser, doch unter Makrelenangeln hatte ich mir etwas anderes vorgestellt. So ging es auch die nächsten Stopps weiter. Es kamen nur vereinzelt einige kleine Fische aus dem Wasser. Einige Angler waren sogar noch ohne Fisch.

Die ersten Makrelen sind in der Box

So ging es weiter bis zum Mittag. Aber auch nach dem Mittag wurde es nicht besser. Dafür nahm aber der Seegang zu, sodass sich einige Angler das Mittag noch mal durch den Kopf gehen ließen. Nach 15:00 Uhr kam dann dass Signal zum Einpacken, die ersten Angler begannen damit ihre Fische sauber zu machen. Nach einigen Minuten dann eine Durchsage vom Käpt'n, dass wir noch mal auspacken sollen er habe noch eine erfolgversprechende Stelle gefunden. Und was für eine Stelle das war, ich konnte mit jeden Wurf noch mal 4 oder 5 Makrelen fangen, damit verbesserte ich meine Ausbeute deutlich.

Auf der Rückfahrt wurden dann die Fische ausgenommen und in den Kühlboxen auf Eis gelegt. Am Ende war die Ausbeute bei jedem Angler recht unterschiedlich, zwischen 10 und 90 Makrelen konnte jeder Teilnehmer mit nach Hause nehmen. Zwischen 21:00 Uhr und 22:00 Uhr kamen wir dann wieder in Muchow bzw. Grabow an. Trotz des mäßigen Erfolges waren sich die meisten einig, dass sie im nächsten Jahr wieder dabei sind. Der Termin ist bereits fest gebucht.

Der Seegang nahm zu

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