Dieses Beispiel sollte auf keinen Fall „Schule" machen. Am 26.9.1965 von 7:00 Uhr bis 11:00 Uhr wird das Glossary Link Abangeln gestartet. Wettkampfmodus wie beim Preisangeln. Das leidige Thema der Arbeitseinsatze wird wohl nie von der Tagesordnung dieser Gruppe verschwinden. So soll am 11.9.1965 die Karpfenlache gereinigt werden. Es melden sich 18 Mitglieder. Hacken und Harken mit langem Stiel sollten mitgebracht werden. Für die Erhaltung und Reparatur des Mobiliars und des Anglerheimes sind auf Anfrage des Heimleiters 1.000,- DM für 1965 fest eingeplant. Das Abangeln wurde, wie zu hören war, sehr schlecht besucht. Trotzdem beglückwünschte der 1. Vorsitzende die Preisträger und rief alle namentlich auf. Sportfreund Vollus soll am 17.10.1965 mit der Blinkerschulung am Hafen beginnen. Wie schon in allen anderen Versammlungen, so auch im September 1965, die Oktoberversammlung wurde vorverlegt, waren die Arbeitseinsätze wieder ein Thema. Wegen der dauernd schlechten Beteiligung wird vorgeschlagen, an diesen Tagen das Angeln zu verbieten.

Das Lederwerk Neustadt-Glewe lässt weiterhin seine Abwässer ungeklärt in die Schifffahrtselde ab. Eine Einigung sollte aber trotzdem in absehbarer Zeit erfolgen. Zum Befahren der Leinpfade gilt, bis auf Widerruf, der Stempel im Anglerpass. Eine neue Regelung müsste bekannt gemacht werden. Die Gewässerverunreinigung, insbesondere durch die Lederwerke Neustadt-Glewe sind Hauptthema der Novemberversammlung 1965. Da es in letzter Zeit immer wieder zu starken Abwassereinleitungen kam, wird eine juristische Klarstellung über die Auslegung des Wassergesetzes gefordert. Wegen des Befahrens der Leinpfade bleibt der Vorstand bei seiner Auslegung der Septemberversammlung.
Das Glossary Link Spinnangeln war sehr schlecht besucht. so auch der Fang ohne Erfolg gekrönt war. Auf der Tagung des Bezirksfachausschusses wurden für 1966 Änderungen in der Gebührenordnung bekannt gegeben. Hierüber kam es bei den Mitgliedern zu unterschiedlichen Meinungen. Schlusstenor: Vertreter des BFA haben sich um das Wohl der Mitglieder zu kümmern und auch deren Wohlergehen zu vertreten, und nicht ständig neue Regeln aufzustellen. Das Objekt ,,Hechtvorstreckteich“ - Rose-Wiese gilt trotz aller Rückschläge nicht als „ad acta“ gelegt. Es soll nochmals geprüft werden, ob nicht das Aufschütten eines 2. Fangdammes die Verkürzung der Flutfläche zum Erfolg führen könnte. Da dringend Hechtbesatz benötigt wird, sollte alles unternommen werden, dieses Projekt doch noch zum Erfolg zu führen. Ein Zukunftsprojekt „Reinigung der Lachen“ bedarf mündlicher Klärung. Diese Angelegenheit wird die Vereinsmitglieder im Jahre 1966 noch öfter beschäftigen. Die Jahreshauptversammlung am 6.2.1966 bringt eine Neuerung im Ablauf der Tagesordnung.

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Es sollte nach jedem Tagesordnungspunkt eine Diskussion oder Wortmeldung geben bzw. erfolgen. Man verspricht sich von dieser Regelung eine bessere Belebung des Ablaufs. Zuerst gibt der 1. Vorsitzende Behrendt seinen Jahresbericht für das vergangene Jahr 1965 ab. Des schlechten Wetters wegen wird der Angelerfolg der letzten Jahre nicht erreicht. Im Rahmen des Nationalen Aufbauwerkes (NAW) wurden wieder 741 Stunden geleistet, was einen Gegenwert von 2.100.- DM entspricht. So erhielt die Ortsgruppe Grabow auch 1965 die Aufbaunadel in Gold. Die Arbeiten am Fischaufzuchtteich (Rose-Wiese) standen bei allen anstehenden Arbeiten und Problemen im Vordergrund.

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