Im Georgsmarienhütte war beim Sportfreund Werner Raschke ein Zelt aufgebaut. Um die Versorgung sicher zu stellen, wurden einige Pfund Fleisch gegrillt. Selbstverständlich wurde darauf geachtet, dass keiner an den „vollen Bier Kisten" verdurstet. Da anschließend das „Anglerlatein" zu seinem Recht kam, ist keinem zu verdenken. Am Sonnabend trafen sich Gäste und Gastgeber in Bad Rothenfelde, um an einer Salinen-Besichtigung teilzunehmen. Es war doch viel Neues dabei, was wir zu hören bekamen. Der Tag endete, wie der Freitag begonnen hatte. Es wurde wieder gegrillt. Der große Tag, 25.6.2000 der Sonntag, wurde für uns zum Triumph. Es wurde von 8:00 bis 11:00 Uhr am Heidesee II geangelt. Das „Revancheangeln" wurde aus Sicht der Gruppe T.W. zum Negativerfolg. Denn durch einen großen Fang von Gerda Lemke (Schleie von 570 g) war das „Rennen" nicht mehr zu gewinnen. Obwohl sich auf beiden Seiten starke Gruppen gebildet hatten, gab es doch nur 7 Fänger. Bei „Onkel Bräsig“ waren es vier, bei der Gruppe T.W. nur drei. Angetreten bei „Onkel Bräsig" waren Karl Heinz Bull, Harald Soczka, Toni Wurmser, Franz Kapinski, Walter Lemke, Gerda Lemke, Horst Lüdke, Werner Martens. Aufseiten der Gruppe T.W. „kämpften": Rolf Overbeck, Reinhold Strotmann, Frank Walter, Michael Beck, Klaus Geyer, Torsten Bienert, Johannes Döpker und Werner Raschke. Nach der Auswertung stand fest, der Wanderpokal geht zurück nach Grabow. Denn die Auswertung ergab 740 g zu 575 g. Nach dem Mittagessen, dieses Mal am Heidesee serviert, fuhren wir wieder in die Heimat. Es versteht sich von selbst, unseren Gastgebern unseren Dank und eine Gegeneinladung ausgesprochen zu haben. Diese Tage waren für alle Aktiven ein sehr schönes Erlebnis. Nur schade, dass von diesem Angebot, so wenig Vereinsmitglieder Gebrauch machen. Das Abangeln, es sah lediglich nur 33 Aktive am Wasser, wurde an den „drei Birken" durchgeführt. Bester Angler wurde Wolfgang Dastig. Am Raubfischangeln, am 16.11.2000, beteiligten sich lediglich 16 Vereinsmitglieder. Die Jugend zeigte es dieses Mal den „alten Hasen". Thomas Kaufmann konnte zwei Hechte vorweisen, während den "gestandenen" Herren nur vier kleine Barsche an den Glossary Link Blinker gingen.
Die seit drei Jahren veränderte Zahlung der Vereinsbeiträge zahlt sich langsam aus. Anfangs waren nur 30 bis 40 % der Mitglieder, die ihren Beitrag pünktlich bis zum 30.11. entrichtet haben, sind es in diesem Jahr 2000 schon 70 % der Beitragspflichtigen. Die Revisionskommission ist laut Satzung verpflichtet, die Kasse zwei Mal pro Jahr zu prüfen. Auf dieser Versammlung stellte sie dann ihren Bericht vor. Die Prüfungen ergaben keinerlei Beanstandungen. Überprüft wurde der Kassenbestand anhand der Bank Auszüge und dem Kassenbuch. Auch die Barkasse hatte keinen übermäßigen Bestand. So wurde dem Vorstand Entlastung erteilt. Anschließend erfolgte die Ehrung des Anglerkönigs Friedrich Rodewaldt. Weitere Ehrungen wurden den Mitgliedern Manfred Dalchow und Thomas Kaufmann zuteil. Im Hinblick auf das 750 Jährige Stadt Jubiläum bittet der Vorstand die anwesenden Mitglieder, sich für das Festkomitee zur Verfügung zu stellen, deren erste Sitzung schon am 12.2.2001 stattfindet. Man ist sich in der Versammlung einig darüber, dass aus Anlass einer Beitragserhöhung des Landesanglerverbandes Mecklenburg-Vorpommern ein Protestschreiben verfasst werden soll. Es hat folgenden Wortlaut:
„Die Mitglieder des Anglervereins „Onkel Bräsig e.V." verfassen anlässlich ihrer Jahreshauptversammlung am 11.2.2001 einstimmig folgende Protestnote. Wir sind gegen jede weitere Mitgliedsbeitrags- und Angelkartenerhöhung (Abführung an den Landesanglerverband)! Darüber hinaus fordern wir die Rückführung von Geldern in angemessener Höhe für Fischbesatz bzw. für unsere Vereinsarbeit. Beiliegend eine Kopie der Anwesenheitsliste der Mitglieder des Anglervereins „Onkel Bräsig e.V." von der Jahreshauptversammlung.
Gezeichnet: Mitgliederversammlung
Anglerverein „Onkel Bräsig e.V. "Grabow.

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