Die Versorgung der Teilnehmer bei den Veranstaltungen lag wieder in den Händen von Wolfgang Dastig und seiner Gattin, ebenfalls durch die Gaststätte Börner und Frau Wille. Dieses Team war gut eingespielt und verdient dafür aller größtes Lob. Die Ausgabe der Angel Karten erfolgt wie jedes Jahr am ersten und zweiten Samstag im Dezember und beendet dann auch das erfolgreiche und ereignisreiche Jahr 2001. Da die Arbeitseinsätze in der Vereins Arbeit eine sehr wichtige Rolle spielen, stehen sie bekannter weise immer am Anfang eines Jahresberichtes. Sie sind nicht nur eine wichtige Aufgabe, sondern auch eine dringende Notwendigkeit, da die Natur und dessen Schutz, denen sich die Angler verschrieben haben, das Potenzial der Angel Fischer überhaupt ist. So nahmen an den Arbeitseinsätzen zur Wiederherstellung der Uferböschungen an den Laken der angrenzenden Wiesen und der Eide - Müritz - Wasserstraße 109 Mitglieder teil. Es wurden somit 763 Arbeitsstunden geleistet. Die Renaturierung der Laken ist somit abgeschlossen. Aber auch andere Einsätze wurden durchgeführt. So wurde im Bereich des Grabower Hafens der Müll entsorgt, der für die Mitbewohner nicht mehr in die Mülltonnen zu Hause passte. Durch den Vorsitzenden H. Senff konnte die Organisation eines Fischerei Schein Lehrganges durchgeführt werden. So konnten in den Monaten März bis April 32 Personen geschult werden, die auch dann die Prüfung bestanden. Wegen starker Nachfrage wurde gleich ein neuer Lehrgang für die Monate November und Dezember anberaumt. Hier war der Teilnehmerkreis noch größer als am Frühjahrs Kurs. Auch hier konnten allen Teilnehmern die Prüfungsbescheinigungen ausgehändigt werden.
Beim Anangeln gab es wegen stürmischem und regnerischem Wetter Unstimmigkeiten in der Durchführung der Veranstaltung. Hier spielte der April seine Trumpfkarte aus. Die Veranstaltung am 27. April 2002 fiel somit buchstäblich ins Wasser, wobei sich der Vorstand über Start oder Absage nicht einig war. So wurde zur Zufriedenheit aller Teilnehmer, welche am ersten Veranstaltungstag falsch informiert wurden, ein weiteres Angeln angesetzt. Dieses fand dann am 11. Mai 2002 statt. Um diese Pannen wie beim Anangeln zu vermeiden, sollte für die kommenden Jahre eine bessere Kommunikation und Organisation gefunden werden. Der Fischbestand ist und bleibt die Grundlage der Angelfischerei. Hier ein besonderes Augenmerk zu setzen ist Voraussetzung für den Fang und einen gesunden Nachwuchs. So wurden zwei E - Fischen durchgeführt. Zwei Fisch Ingenieure des LAV Mecklenburg-Vorpommern führten dann am 2. Mai die Bestandskontrolle durch, da das Landes Fischereiamt Rostock diese Kontrolle genehmigt hatte. Es ging in erster Linie um die Müritz-Elde-Wasserstraße. Auf dem Abschnitt Güritz - Hechtsforthschleuse wurde relativ wenig Fisch geortet. Auf dem anderen Abschnitt Alte Elde - Neustadt - Brockmüller wurden 5-6 Hechte lebend gehältert, um eine Gesundheitskontrolle durchzuführen. Anschließend bei Brockmüller wieder ausgesetzt. Eine Beanstandung in Bezug von Krankheiten gab es keine. Das Fazit dieser Gewässer Untersuchung - an Standorten mit gutem Pflanzenwuchs wurde guter Fischbestand festgestellt. Zum leidigen Thema „Fischbesatz" nahm der Gewässerwart Harald Soczka Stellung.
In der Vorbereitung auf das große Stadt Jubiläum „750 Jahre Stadt Grabow" wurde im Heimatmuseum eine Ausstellung zum Thema „Angeln und Natur" geschaffen. Den Initiatoren Karl - Heinz Bull und Werner Raschke sowie Harald Soczka als unentbehrlicher Helfer, gilt hier ein ganz besonderer Dank. Nach der Eröffnung der Ausstellung schloss sich ein Kurzreferat im Parterre des Museums an. Auch die Schulen wurden durch die Ausstellung angezogen. So konnte noch vor zwei 6. Klassen einer Schule ein Umwelt Vortrag, durch Werner Raschke, mit Führungen gehalten werden.
Mit Interesse folgten die Schüler den Ausführungen und konnten so einiges für den Biologieunterricht mitnehmen. Die Ausstellung wurde noch bis Ende März 2003 gezeigt und zog weit über 1000 Besucher an. Es gab auch viele lobende Worte über diese gelungene Ausstellung. Dem Angel Freund Werner Raschke sei hier nochmals gedankt.

Fotogalerie

Anmeldung