Vorwort

 

Bevor ich die nächsten 10 Jahre der Chronik in Angriff nehmen, der Verein feiert dann seinen 60. Geburtstag, möchte ich doch einen Obergang finden, der dieser Niederschrift gerecht wird.
So wurde das Projekt „Rose Wiese" leider nicht verwirklicht, weil technische Schwierigkeiten, Grundwasser setzte die Gärten nebenan unter Wasser, dem entgegen standen.
Zu der Zeit des 50. Vereinsjubiläums war dieser Teil noch mit viel Euphorie gelobt worden. Dieses hat auch der 1. Vorsitzende Karl Heinz Bull in seiner Festrede noch hervorgehoben. Erfreulich war, dass doch tatkräftig Oberall angepackt wurde, wo es erforderlich war. Unerfreulich die Tatsache, dass immer wieder die „alten Gesichter" am „Arbeitsplatz" erschienen. - Nun zu einer anderen Frage, die eventuell auftreten könnte. Warum schreibt gerade ein „Außenstehender" diese Chronik. Diese Frage möchte ich an dieser Stelle gerne beantworten.
Als ehemaliger Grabower Angler,Sohn des Mitbegründers des Grabower Angel Vereins, liegen mir die Angler und die Stadt Grabow sehr nahe. Nicht umsonst hatte ich den Freundschaftsvertrag mit den Grabowern angestrebt und unterstütze ihn mit allen Kräften. Denn nicht nur Worte zählen, sondern Taten. Wenn jeder nur bis „zu seinem Tellerrand" schaut, sind wir „alleine" unter „vielen Menschen". Zum anderen schreibe ich die Chronik, weil ich in der Vergangenheit als Vereinsmitglied und Vorstandsmitglied in der NWA e.V. Osnabrück viel Erfahrung sammeln konnte, die ich gerne weitergebe. Ein kurzes Wort zu den „Erfahrungen". In der NWA habe ich die ersten Gewässerkarten der Geschichte dieses Vereins erstellt. Zwar mit sehr guter Unterstützung eines Fachmannes und Freundes Willi Hüttner †. Doch die Idee und der Aufbau dieser Karten waren auf „meinem Mist" gewachsen. Zur gleichen Zeit gründete ich dann die Gruppe Teutoburger Wald und war 15 Jahre ihr Gruppenleiter. Dazu kam dann eine 17 jährige Vorstandsarbeit als Organisationswart mit vielen anderen Arbeitsaspekten. Wobei mein Einstieg in die Vorstandsarbeit als Sportwart begann. Sechzehn Jahre habe ich dann als Ausbilder und Prüfer in die Vereinsarbeit investiert und die Ausbildung durch hervorragendes Material mit Tageslichtprojektor modernisiert. Auch die erste und bisher einzige Chronik unserer Gruppe Teutoburger Wald habe ich geschrieben. Dann kam die Chronik zum 50. Geburtstag des Angler Vereins „Onkel Bräsig e.V." Grabow als Krönung meiner Arbeit hinzu.
Gerne komme ich nach Grabow, weil ich hier viele gute Freunde habe. Und guten Freunden hilft man gerne. Dabei ist und bleibt der Gedanke der Hilfsbereitschaft unter Freunden oberstes Gebot. Nicht nehmen, geben ist besser. So möchte ich in die Chronik einsteigen und die Jahre 1997 bis 2007 in Angriff nehmen. Vorweg noch ein Bild, welches ich in einem Buch über die plattdeutsche Sprache fand. Da Onkel Bräsig ja nur eine „Phantasiefigur" des mecklenburgischen Heimatdichter Fritz Reuter ist, auch gleich der "Namensgeber" dieses Vereins, gibt es keine „menschlichen" Bilder. Die folgende Zeichnung fand ich also in diesem Buch und möchte sie dieser neuen Chronik voranstellen..

 

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