Mit der Jahreshauptversammlung im Januar 2003 begann das Arbeitsjahr für den Verein. Es war erfreulich, wie viele Mitglieder den Weg zur Versammlung ins Park Hotel gefunden haben. Wäre die Beteiligung an den Arbeitseinsätzen ebenso zahlreich, hätte der Verein bald eine Medaille für gute Arbeit verdient. So wurden an den 3 Arbeitseinsätzen, welche vom Verein festgelegt wurden, 588 Arbeitsstunden geleistet. Erstaunlich nur, dass diese von nur 127 Mitgliedern geleistet wurden. Wo sind die anderen „Vereinsmitglieder"? Trotzdem gilt der besondere Dank den so aktiven Mitgliedern bei der Arbeit für ein schönes Angelgewässer und eine gesunde Natur. Diese Arbeiten sind das Aushängeschild für einen Naturschutzverein. Würde diese Pflege der Natur nicht mehr durchgeführt, unsere Gewässer würden zur „Kloake" werden. Denn die Gesunderhaltung des Wassers ist oberstes Gebot für das Leben unserer Fische und ihrer Nahrung.
Es ist schon Tradition geworden, Bürgern, die Spaß und Entspannung beim Angeln suchen, die Möglichkeit zu geben, eine Fischerprüfung abzulegen, um dann im Verein sich aktiv zu beteiligen. So wurden im im Jahr 2003 wieder 2 Fischereilehrgänge durchgeführt. Die Beteiligung war sehr erfreulich, denn alle 27 Kursteilnehmer haben die Prüfung bestanden. Diese Neulinge traten dem Verein bei und sorgten mit ihrer Mitgliedschaft für eine Erhaltung der Höhe der Mitglieder des Vereins. Der zweite Aspekt ihrer Mitgliedschaft war, dass der Mitgliedsbeitrag gesengt werden konnte. Der Vorstand hofft, dass diese Perspektive gehalten werden kann.
Die Angelveranstaltungen, ein Höhepunkt im Vereinsleben, steht immer unter dem Gesichtspunkt der Gemeinsamkeit. Da sich zu diesen Veranstaltungen meistens mehr Mitglieder einfinden als zu den Arbeitseinsätzen, hat der Vorstand Gelegenheit, auch mal mit selten erscheinenden Mitgliedern „Angler Latein" auszutauschen. Beim Anangeln in Fresenbrügge am 27.4.2003 konnten sich Anneliese Klaus, Manfred Dalchow und Andreas Glossary Link Blank über die ersten drei Plätze freuen.
Das Sommerangeln in Hechtsforthschleuse am 6.7.2003 sah als Sieger Gerd Porep, Friedrich Wilhelm Jahnke und Hartmut Senff.
Beim Abangeln wiederum in Hechtsforthschleuse am 28.10.2003 ehrte der Vorstand die Sieger Friedrich Wilhelm Jahnke, Hans Georg Petrowski und Mario Diederich. Am 16.11.2003 wurde zum Jahresende noch einmal dem Hecht nachgejagt. So wurde Hans-Georg Grubba, Frank Dargel und Hartmut Senff als Beste geehrt. Anglerkönig 2003 wurde das Vereinsmitglied Friedrich-Wilhelm Dalchow vor seinen Mitstreitern Manfred Dalchow und Karl-Heinz Diederich.
Ein weiterer Vorteil der Angel Veranstaltungen ist eine Art Bestandskontrolle. Da eine Elektrofischerei dem Verein so nicht möglich ist, es fehlt am Gerät und der nötigen Ausbildung der Elektrofischer. So bleibt dem Verein nur diese Art, über die einzelnen Veranstaltungen, den Fischbestand „im Auge" zu behalten. Die Ergebnisse sind erfreulich. Bei den Arten und der Vielfalt der Fische geht der Trend nach oben. Die Fang Ergebnisse beweisen diesen Tatbestand.
In den ausgebaggerten Vereinsgewässern konnten wir, neben den Angelveranstaltungen, feststellen, dass immer mehr laichbereite Arten diese Gewässer aufsuchen. Der gute Nachwuchs legt das beste Zeugnis dafür ab. Wenn sich diese Aufwärtsentwicklung fortsetzt, können wir in einigen Jahren mit einem schönen Fischbestand aufwarten. Der Landes Angler Verband führte an der Müritz-Elde-Wasserstraße zwischen Güritz und Kaliß zwei Fischkontrollen durch. Hierbei wurde festgestellt, dass sich der Aalbestand von Schleuse zu Schleuse verringert. Nun wird überlegt, ob es sinnvoll ist, Fischtreppen einzurichten, um diesem Missstand zu begegnen. Vorteil ist, dass dieser Gewässer Abschnitt wasserbaulich nicht so „einbetoniert" ist, wie die Elde um Grabow. Der Fischbesatz ist und bleibt immer ein Kapitel in der Vereinsgeschichte. Obwohl der Trend, durch verbesserte Wasserqualität der Nachwuchs des Fisches vorhanden ist, bleibt eine gewisse Blutauffrischung für den vorhandenen Bestand unausweichlich.

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