Der 1. Vorsitzende bedauerte die sehr schlechte Beteiligung an den Veranstaltungen allgemein. Hier muss wohl Bequemlichkeit und Interesselosigkeit der Grund sein, sonst würde es bestimmt mehr Andrang bei den Veranstaltungen geben. Denn gerade der Angelverein mit seinen rund 430 Mitgliedern ist für die Stadt Grabow eine leistungsfähige Organisation. Dieses sollten auch die „Mitläufer" erkennen. Denn nur ein gemeinsames Miteinander kann auch die Gemeinschaft fördern, wie der 1. Vorsitzende Karl Heinz Bull feststellte. Auch die Zahlungsmoral einiger Mitglieder lässt die Kassenlage schlecht kalkulieren. Zu diesem Zeitpunkt hatten noch ca. 50 Mitglieder ihren Obolus nicht entrichtet. Aus diesem Grunde findet im Jahre 1998 ein neuer Zahlungsmodus statt. Der Steg über die alte Alte Eide bei Hechtsforthschleuse musste leider abgerissen werden. Eingaben an die Stadt Grabow sowie den Landes Angler Verband in Schwerin um finanzielle Hilfe wurden leider nicht beantwortet. So war der Entschluss, diesen Steg zu erhalten gescheitert. Die Reparaturkosten von ca. DM 2.000,00 konnten vom Verein alleine nicht aufgebracht werden. Eigenarbeit vonseiten des Vereins wurden allen signalisiert, doch leider blieb der Erfolg aus.
Die Jugendarbeit im Verein ist mehr als schlecht zu bezeichnen, da es an Aktivitäten, nicht aber an Jugendlichen mangelt. Trotzdem haben sich einige Jugendliche wohl von den Erwachsenen anstecken lassen und sind zu den „Bequemen" gewechselt. Anders kann es nicht erklärt werden, dass zu einem angesetzten Nachtangeln lediglich 3 Jugendliche erschienen sind. Die Planungen für das Jahr 1998 laufen deshalb darauf hinaus, die Nachtangel Veranstaltungen über ein Wochenende auszudehnen. Der Nachwuchs ist da, denn ca. 6 Neuaufnahmen pro Jahr zeugen von regem Interesse.
Ein für Mai angesetztes Ostsee Angeln musste wegen starken Windes abgesagt werden. Der erneut angesetzte Termin für den 26.9.1997 fand aber leider nicht mehr den großen Beifall der Mitglieder. Da von den 6 bestellten Booten nur 3 besetzt werden konnten. Weitere Ostsee Touren wird es deshalb in Zukunft nicht mehr geben.
Am 19.10. 1997 stand die Neuwahl zum Vorstand des Angler Vereins „Onkel Bräsig e.V." Grabow auf dem Plan.
Neuer 1. Vorsitzender wurde Hartmut Senff,
2. Vorsitzender - Hermann Wille
Kassenwart - Karl Heinz Diederich
Schriftführer - Reinhard Müller
Grundstückswart - Dietmar Ludwig
Gewässerwart - Harald Soczka (kommissarisch).
Auch auf dieser Veranstaltung waren nur 55 Angler erschienen. Ein weiteres Indiz für mangelndes Engagement am Verein. So war die Fahrt nach Bad Iburg zu unserem Paten Verein ein voller Erfolg. Auf Einladung der Gruppe Teutoburger Wald waren die Sportfreunde Walter Lemke mit Frau Gerda sowie Sohn Werner und Heinz Bull mit Frau Ingrid erst nach Georgsmarienhütte zum Sportfreund Werner Raschke und Frau Hildegard gefahren. Nach einer kleinen Stärkung bei Kaffee und Kuchen wurden die Neuigkeiten ausgetauscht. Am Abend traf man dann im Vereinslokal Tovar einen vollbesetzten Saal an. Aus der Grabower Bäckerei wurden „Grabower Küsschen" mitgenommen und den Gastgebern als kleines Gastgeschenk übergeben worden. So konnte sich am Abend jeder bedienen, nach dem Motto „solange der Vorrat" reicht. Gleichzeitig war diese Glossary Link Aktion etwas Reklame für das Grabower Handwerk. Nach der Ehrung der verschiedensten Sieger wurde das Tanzbein geschwungen. Schon beim Betreten des Saales konnte man 10 Lose für die Tombola erwerben. Erstaunt waren die Gäste aus Grabow über diese reichhaltige Ausstattung. Neben einigen Angelgeräten gab es auch andere wertvolle Sachen zu gewinnen. Von der Armbanduhr bis zu einer Tanne im Blumentopf oder vielen Leckereien aus der „Fertig - Menü - Branche". Dieser Abend, so das Fazit, war für uns ein voller Erfolg. Eine so reiche Tombola kann man nur mit großer Beteiligung organisieren, waren sich die „Reisenden" sicher. Es war zugleich eine der letzten nennenswerten Aktionen des Jahres 1997.

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