chronik2007




In Memorian

 

fotoraschke fotowendt
fotobehrendt fotofinger
fotolembke

 

 


fotowernerlembke fotohohl
fotosoczka fotokasten fotovollus
fotohacker

 




Vorwort

 

Bevor ich die nächsten 10 Jahre der Chronik in Angriff nehmen, der Verein feiert dann seinen 60. Geburtstag, möchte ich doch einen Obergang finden, der dieser Niederschrift gerecht wird.
So wurde das Projekt „Rose Wiese" leider nicht verwirklicht, weil technische Schwierigkeiten, Grundwasser setzte die Gärten nebenan unter Wasser, dem entgegen standen.
Zu der Zeit des 50. Vereinsjubiläums war dieser Teil noch mit viel Euphorie gelobt worden. Dieses hat auch der 1. Vorsitzende Karl Heinz Bull in seiner Festrede noch hervorgehoben. Erfreulich war, dass doch tatkräftig Oberall angepackt wurde, wo es erforderlich war. Unerfreulich die Tatsache, dass immer wieder die „alten Gesichter" am „Arbeitsplatz" erschienen. - Nun zu einer anderen Frage, die eventuell auftreten könnte. Warum schreibt gerade ein „Außenstehender" diese Chronik. Diese Frage möchte ich an dieser Stelle gerne beantworten.
Als ehemaliger Grabower Angler,Sohn des Mitbegründers des Grabower Angel Vereins, liegen mir die Angler und die Stadt Grabow sehr nahe. Nicht umsonst hatte ich den Freundschaftsvertrag mit den Grabowern angestrebt und unterstütze ihn mit allen Kräften. Denn nicht nur Worte zählen, sondern Taten. Wenn jeder nur bis „zu seinem Tellerrand" schaut, sind wir „alleine" unter „vielen Menschen". Zum anderen schreibe ich die Chronik, weil ich in der Vergangenheit als Vereinsmitglied und Vorstandsmitglied in der NWA e.V. Osnabrück viel Erfahrung sammeln konnte, die ich gerne weitergebe. Ein kurzes Wort zu den „Erfahrungen". In der NWA habe ich die ersten Gewässerkarten der Geschichte dieses Vereins erstellt. Zwar mit sehr guter Unterstützung eines Fachmannes und Freundes Willi Hüttner †. Doch die Idee und der Aufbau dieser Karten waren auf „meinem Mist" gewachsen. Zur gleichen Zeit gründete ich dann die Gruppe Teutoburger Wald und war 15 Jahre ihr Gruppenleiter. Dazu kam dann eine 17 jährige Vorstandsarbeit als Organisationswart mit vielen anderen Arbeitsaspekten. Wobei mein Einstieg in die Vorstandsarbeit als Sportwart begann. Sechzehn Jahre habe ich dann als Ausbilder und Prüfer in die Vereinsarbeit investiert und die Ausbildung durch hervorragendes Material mit Tageslichtprojektor modernisiert. Auch die erste und bisher einzige Chronik unserer Gruppe Teutoburger Wald habe ich geschrieben. Dann kam die Chronik zum 50. Geburtstag des Angler Vereins „Onkel Bräsig e.V." Grabow als Krönung meiner Arbeit hinzu.
Gerne komme ich nach Grabow, weil ich hier viele gute Freunde habe. Und guten Freunden hilft man gerne. Dabei ist und bleibt der Gedanke der Hilfsbereitschaft unter Freunden oberstes Gebot. Nicht nehmen, geben ist besser. So möchte ich in die Chronik einsteigen und die Jahre 1997 bis 2007 in Angriff nehmen. Vorweg noch ein Bild, welches ich in einem Buch über die plattdeutsche Sprache fand. Da Onkel Bräsig ja nur eine „Phantasiefigur" des mecklenburgischen Heimatdichter Fritz Reuter ist, auch gleich der "Namensgeber" dieses Vereins, gibt es keine „menschlichen" Bilder. Die folgende Zeichnung fand ich also in diesem Buch und möchte sie dieser neuen Chronik voranstellen..

 





bildbraesig

Auf der Jahreshauptversammlung im Januar 1997 ließ der 1. Vorsitzende die Ereignisse Revue passieren. So haben an den Arbeitseinsätzen lediglich 21 Sportfreunde teilgenommen und dabei bei 18 Einsätzen 1720 Stunden Leistungen für den Naturschutz erbracht. Diese Bilanz ist sehr schlecht, da diese 21 Mitglieder nur ca. 20 % der Gesamt Mitgliederzahl ausmachen. Aus diesem Grunde ist es nicht verwegen, diese tüchtigen Helfer auch in einer Chronik zu berücksichtigen. So haben sich im Jahre 1997 folgende Sportfreunde für den Umweltschutz stark gemacht. Ewald Buchholz, Nico Bull, Daniel Bull, Karl Heinz Diederich, Manfred Dalchow, Walter Friemann, Günter Friemann, Helmut Gadau, Anneliese Klaus, Walter Lemke, Werner Lemke, Hartmut Senff, Willi Schröder, Manfred Schramm, Günter Schwichtenberg, Karl Heinz Taege, Heinz Walkowski, Anton Wurmser, Ernst Erich Wormut, Alfred Wormut, Karl Heinz Bull. Diese Mitglieder haben 20 und mehr Stunden geleistet, was die volle Anerkennung verdient.
An den gemeinsamen Angelveranstaltungen, die nicht als Wettfischen ausgelegt waren, beteiligten sich je nach Veranstaltung mal mehr oder weniger Sportfreunde. Es waren freundschaftliche Mitglieder Treffen, an dem auch mal ein Fisch gefangen wurde. So kamen zum gemeinsamen Glossary Link Anangeln am 27.4.1997 an die Schützenhauslache noch 50 Vereinsmitglieder. Die besten „Schuppenjäger" an diesem Tage waren Manfred Bolte, Werner Martens und Horst Schartmann.
Das Projekt „Rose Wiese" musste leider wieder ad acta gelegt werden, da unüberwindliche Schwierigkeiten im Wege standen.


Obwohl noch zum 50. Vereinsjubiläum ein gemeinsames Angeln an der „Rose Wiese" .anberaumt war. herrschte an diesem Tage „Chaos". Alle meinten, sie würden zu spät an das Fischwasser kommen und stritten um die besten Plätze. Nach 2 Stunden mussten dann die „ersten Angler" den Platz zerlassen, um den noch wartenden Platz zu machen. So war der „häusliche Friede" wieder hergestellt. Auch die angereisten Sportfreunde aus der Gruppe Teutoburger Wald in der NWA e.V. kamen dann noch zu ihrem Platz. Der Tanzabend im Saal des Parkhauses war nicht so gefüllt, wie es sich der Vorstand vorgestellt hatte. Trotzdem war dieser Abend ein voller Erfolg, da sich auch die angereisten Gäste in der Gemeinschaft sehr wohl fühlten.
Zum Glossary Link Abangeln an den 3 Birken am 21 .9. 1997 kamen dann nur noch 30 Mitstreiter. So hatten die Töchter (Anke und Dagmar Bull) vom 1. Vorsitzenden, die für das leibliche Wohl sorgten, nicht „alle Hände voll zu tun". Für die Anwesenden war es doch sehr angenehm, sich von so zarter Hand verwöhnen zu lassen. Die besten Anwesenden waren Horst Schartmann. Werner Lemke und Lothar Puschner.
Die Besatzmaßnahmen des Jahres waren wieder mit grobem Organisationstalent verbunden. Denn für die 15-Zentncr-Weißfische, der Landes Anglerverband hatte diesen Besatz kostenlos, aber nicht für den Verein, abgegeben. Die Behälter zum Abholen dieser Fische mussten extra aus Berlin geholt werden, die der Schriftführer Rainer Müller organisiert halte. Dabei war wieder einmal der Verein der lachende Dritte, da nur die Fahrtkosten und ein Mittagessen zulasten des Vereins gingen. Denn ihre Zeit und ihren Einsatz nach Berlin hatten nur Karl Heinz Bull und Hartmut Senff investiert. Der Jeep zur Abholung der Fische wurde von der Firma Matern gesponsert. So konnte dann Ludwig Hohl und Andreas Hohl. Hartmut Senff, Helmut Gadau und Karl Heinz Bull nach Sternberg starten. Diese Fische wurden am 10.4.1997 in den Schützenhauslachen ausgesetzt.

 

lacheinabend

Am 24.4.1997 wurden nochmals 100 kg Karpfen (K 2) in der 2. Glossary Link Lache ausgesetzt. Kostenpunkt DM 588,00. Der Landesanglerverband erwies sich als „Gönner" und schickte noch „8 Karpfen und 20 Hechte" im November nach Grabow.


Der 1. Vorsitzende bedauerte die sehr schlechte Beteiligung an den Veranstaltungen allgemein. Hier muss wohl Bequemlichkeit und Interesselosigkeit der Grund sein, sonst würde es bestimmt mehr Andrang bei den Veranstaltungen geben. Denn gerade der Angelverein mit seinen rund 430 Mitgliedern ist für die Stadt Grabow eine leistungsfähige Organisation. Dieses sollten auch die „Mitläufer" erkennen. Denn nur ein gemeinsames Miteinander kann auch die Gemeinschaft fördern, wie der 1. Vorsitzende Karl Heinz Bull feststellte. Auch die Zahlungsmoral einiger Mitglieder lässt die Kassenlage schlecht kalkulieren. Zu diesem Zeitpunkt hatten noch ca. 50 Mitglieder ihren Obolus nicht entrichtet. Aus diesem Grunde findet im Jahre 1998 ein neuer Zahlungsmodus statt. Der Steg über die alte Alte Eide bei Hechtsforthschleuse musste leider abgerissen werden. Eingaben an die Stadt Grabow sowie den Landes Angler Verband in Schwerin um finanzielle Hilfe wurden leider nicht beantwortet. So war der Entschluss, diesen Steg zu erhalten gescheitert. Die Reparaturkosten von ca. DM 2.000,00 konnten vom Verein alleine nicht aufgebracht werden. Eigenarbeit vonseiten des Vereins wurden allen signalisiert, doch leider blieb der Erfolg aus.
Die Jugendarbeit im Verein ist mehr als schlecht zu bezeichnen, da es an Aktivitäten, nicht aber an Jugendlichen mangelt. Trotzdem haben sich einige Jugendliche wohl von den Erwachsenen anstecken lassen und sind zu den „Bequemen" gewechselt. Anders kann es nicht erklärt werden, dass zu einem angesetzten Nachtangeln lediglich 3 Jugendliche erschienen sind. Die Planungen für das Jahr 1998 laufen deshalb darauf hinaus, die Nachtangel Veranstaltungen über ein Wochenende auszudehnen. Der Nachwuchs ist da, denn ca. 6 Neuaufnahmen pro Jahr zeugen von regem Interesse.
Ein für Mai angesetztes Ostsee Angeln musste wegen starken Windes abgesagt werden. Der erneut angesetzte Termin für den 26.9.1997 fand aber leider nicht mehr den großen Beifall der Mitglieder. Da von den 6 bestellten Booten nur 3 besetzt werden konnten. Weitere Ostsee Touren wird es deshalb in Zukunft nicht mehr geben.
Am 19.10. 1997 stand die Neuwahl zum Vorstand des Angler Vereins „Onkel Bräsig e.V." Grabow auf dem Plan.
Neuer 1. Vorsitzender wurde Hartmut Senff,
2. Vorsitzender - Hermann Wille
Kassenwart - Karl Heinz Diederich
Schriftführer - Reinhard Müller
Grundstückswart - Dietmar Ludwig
Gewässerwart - Harald Soczka (kommissarisch).
Auch auf dieser Veranstaltung waren nur 55 Angler erschienen. Ein weiteres Indiz für mangelndes Engagement am Verein. So war die Fahrt nach Bad Iburg zu unserem Paten Verein ein voller Erfolg. Auf Einladung der Gruppe Teutoburger Wald waren die Sportfreunde Walter Lemke mit Frau Gerda sowie Sohn Werner und Heinz Bull mit Frau Ingrid erst nach Georgsmarienhütte zum Sportfreund Werner Raschke und Frau Hildegard gefahren. Nach einer kleinen Stärkung bei Kaffee und Kuchen wurden die Neuigkeiten ausgetauscht. Am Abend traf man dann im Vereinslokal Tovar einen vollbesetzten Saal an. Aus der Grabower Bäckerei wurden „Grabower Küsschen" mitgenommen und den Gastgebern als kleines Gastgeschenk übergeben worden. So konnte sich am Abend jeder bedienen, nach dem Motto „solange der Vorrat" reicht. Gleichzeitig war diese Glossary Link Aktion etwas Reklame für das Grabower Handwerk. Nach der Ehrung der verschiedensten Sieger wurde das Tanzbein geschwungen. Schon beim Betreten des Saales konnte man 10 Lose für die Tombola erwerben. Erstaunt waren die Gäste aus Grabow über diese reichhaltige Ausstattung. Neben einigen Angelgeräten gab es auch andere wertvolle Sachen zu gewinnen. Von der Armbanduhr bis zu einer Tanne im Blumentopf oder vielen Leckereien aus der „Fertig - Menü - Branche". Dieser Abend, so das Fazit, war für uns ein voller Erfolg. Eine so reiche Tombola kann man nur mit großer Beteiligung organisieren, waren sich die „Reisenden" sicher. Es war zugleich eine der letzten nennenswerten Aktionen des Jahres 1997.


Die Sorgen und die Arbeit im neuen Jahr ließen nicht lange auf sich warten. Denn ein Ziel bei Den vielen Arbeitseinsätzen ist doch die Hege und Pflege der Gewässer. um unserem Schuppenwild eine angenehme Atmosphäre zu scharten. Mit den Vereinen aus Neustadt-Glewe, Ludwigslust und Karstadt wurde ein Hegering gegründet, mit dem Ziel die Glossary Link Elde-Müritz-Wasserstraße vom Einlauf Störkanal bis nach Fresenbrügge naturnah zu erhalten und für den nötigen Besatz zu sorgen. Da diese Strecke doch einige Kilometer beträgt, wurden 5 Abschnitte gebildet um eine bessere Übersicht über die einzelnen Tätigkeiten und Zuständigkeiten zu bekommen. Der Grabower Verein bekam seine Zuständigkeit von der Muchower Brücke bis nach Fresenbrügge zugeteilt. Diese Gründung wurde vom Landesanglerverband anerkannt und damit auch die Zusage verbunden, für Fischbesatz zu sorgen. Sehr schöne Worte - lasst Taten folgen.

angelkoenig98In 14 Arbeitseinsätzen wurden 2626 Arbeitsstunden geleistet. An denen sich 228 Angler beteiligten. Die ganz Aktiven, die wieder mehr als nötig taten und sich dabei durch ständiges Erscheinen am Arbeitseinsatz hervor taten sind: Eduard Harting. Franz Kapinski, Hans Jürgen Krüger, Walter Lemke, Werner Lemke, Peter Möbes, Günter Redlich, Friedrich Rabe, Hartmut Senff, Harald Soczka, Günter Schwichtenberg, Frank Schuster, Hermann Wille, Anton Wurmser, Ernst Erich Wormut, Holger Wende und Karl Heinz Bull. Möge diese Erwähnung der Namen allen anderen Mitgliedern des Vereins Ansporn sein, sich auch aktiv an den Einsätzen, die der Verein in vielfältiger Form anbietet, sich zu beteiligen. Ein Jugendzeltlager, im letzten Jahr auf der Hauptversammlung beschlossen, wurde am 11. bis 13. Juni 1998 durchgeführt. Ein erfreulicher Aspekt dieses Jugendlagers war es, dass ca. 55 % der Jugendlichen begeistert teilnahmen. Aber auch der Verdienst der Organisatoren darf nicht unerwähnt bleiben. So gehörten Werner Lemke, Wolfgang Dastig, Karl Heinz Bull und Hartmut Senff der Lagerleitung an.
Auch gemeinsame Angelveranstaltungen wurden durch geführt. Da diese Veranstaltungen keinen, wie schon einmal erwähnt, "Wettbewerbs Charakter" besitzen, dienen sie lediglich als Gemeinschafts- und Kameradschaftsveranstaltung. So werden die Lachen mit Forellen besetzt und dann bis zur Veranstaltung gesperrt, um ein vorzeitiges beangeln zu vermeiden.

 




Das Ergebnis der Teilnahme ergibt doch ein erfreuliches Bild ab. So waren am 26.4.1998 - 82 Anglerfreunde, am 2.8. - 72 Petrijünger und am 1.1.9.1998 noch 82 Vereinsmitglieder am Fischwasser anzutreffen. Als Anglerkönig konnte sich Werner Lemke in die Liste der Sieger eintragen.

 

holnitzner

Am 28.11.1998 wurde noch ein Glossary Link Raubfisch - Glossary Link Spinnangeln organisiert, um den großen Räuber unserer Gewässer noch vor dem Winter auf die Schuppen zu legen. Doch meistens kommt es anders und zweitens als man denkt. Hier muss „Freund Esox" wohl was geahnt haben. So ging den nur ein „Ahnungsloser" von 998g und ein Freund Glossary Link Barsch von 468g an die Angel obwohl 16 „Schuppenjäger" um die „Größten" kämpften.
Zu einem Silvester Angeln fanden sich 46 Mitglieder an der Lache ein, um noch einen Karpfen, vermutlich Für den Abendbrottisch, zu landen. Doch auch die Karpfen wollten Silvester feiern, denn alle Überlebten diesen Angriff auf ihre Freiheit. So wurde reichlich Glühwein. Bockwurst und Glossary Link Anglerlatein, als Ersatz für den Fang, vertilgt und ausgetauscht. Eine gute Verpflegung ist an allen Arbeitseinsätzen und auch Angeltagen durch die Kinder vom Vereinsmitglied Karl Heinz Bull gesichert. Das diese gute Einrichtung einen besonderen Dank verdient ist doch selbstverständlich.

 




ankeunddagmarhelferDa diverse Gerätschaften, u.a. Pkw - Anhänger. 2 Tischbehälter und ein Grillgerät, Für die vielen Arbeitseinsätze und Aufgaben der Angler, zentral untergebracht werden mussten, wurde eine Garage angemietet. Dass dazu die nötige Versicherung erforderlich ist, bedarf keinerlei Diskussion. Auch das Anglerheim in Hechtsforthschleuse musste mit einer Gebäudeversicherung abgesichert werden.

Unbelehrbare muss man abmahnen, notfalls mit einer Sperre belegen. Zwei Mitglieder mussten eine vierteljährige Sperre in Kauf nehmen. Sie hatten trotz gesperrten Lachen dort geangelt und zudem noch mit einer Senke hantiert. Für eventuelle außergewöhnliche Maßnahmen sollte sich jeder im Schaukasten informieren. Dazu wurde er ja eigens geschaffen.
Sauberkeit ist und bleibt oberstes Gebot an den Gewässern. Denn auf einer Müllhalde hat bisher noch kein Angler Lust gehabt, seinem Hobby zu frönen. Dass gleiche gilt für eine Kloake. Hier wurde, der Vergleich sei erlaubt, bisher auch noch kein Fisch gefangen. Diese Unbelehrbaren sollte man einmal dorthin setzen und einen Tag lang angeln lassen. Auch sind leere Getränke Dosen leichter als volle und können ja besser wieder mit nach Hause transportiert werden. Trotzdem will der Verein Abfalleimer aufstellen, damit der Müll dorthin entsorgt werden kann.
Auch der bequeme Weg durch die Pacht Wiese ist nicht erlaubt. Es sollte am Damm entlang die 2. Lache aufgesucht werden.
Das Problem der „Rose Wiese" war leider nicht in den Griff zu bekommen. Trotz zahlreicher Arbeitseinsätze und vielen guten Ratschlägen von Experten setzte das Wasser die Gärten in der Nachbarschaft weiterhin unter Wasser. So mussten wir leider das Projekt beenden, da eine ständige Flutung des Teiches nicht möglich war. Der Pachtvertrag wurde mit der Stadt gekündigt.
In diesem Jahr wurden folgende Besatzmaßnahmen durchgeführt: Am 19.1.1998 drei bis vier pfündige Karpfen mit einem Gesamtgewicht von ca. 200 kg, am 1.4.1998 ca. 800 kg Weißfisch und am 16.10.1998 nochmals ca. 100 kg Karpfen in den Lachen ausgesetzt. Vor dem Gemeinschaftsangeln holten einige Vereinsmitglieder ca. 100 kg Forellen aus Schwerin ab. Bei der weiten Rückfahrt mit der wertvollen Fracht gerieten die „Fischholer" in einen Verkehrsstau, sodass ein Teil der Forellen verendete. Dieses Missgeschick soll nicht noch einmal passieren. So wurde vereinbart, dass der Züchter die Fische bis ans Wasser liefert, da er über ein Sauerstoffgerät am Transportfahrzeug verfügt.
Im Mai dieses Jahres bekam der Gewässerwart des Regional Verbandes Ludwig Hohl ca. 6 kg Glasaale zur Verteilung zugeteilt. Da durch den Ausbruch seiner Krankheit und durch seinen Tod keiner mehr die Gewässer Strecken kannte, für die sie bestimmt waren, wurden sie auf die Gewässer Strecken um Grabow aufgeteilt. Für das Jahr sind noch einige Bemerkungen anzufügen. Es wird bemängelt, dass 40 Mitglieder ihre Beitragsmarken nicht abgeholt haben. Es wurde auch festgestellt, dass zu den einzelnen Veranstaltungen nicht alle Mitglieder auch pünktlich erscheinen. Einstimmig wurden angenommen: den Kauf einer Garage zum Preis von 2.500,00 DM sowie eines Zeltes zum Preis von 250,00 M. Der Kauf eines Notstromaggregates wurde zurückgestellt, da sich keine Mehrheit dafür fand. Der Blick auf die Jahrtausendwende, verbunden mit dem Rückblick auf das Jahr 1999 kann doch hoffnungsvoller erfolgen, als man es erwarten durfte. Die gute Zusammenarbeit des Vorstandes mit den Mitgliedern brachte viele positive Aspekte hervor. Auf der Jahreshauptversammlung am 17.1.1999 waren mehr Mitglieder erschienen als in allen anderen Jahren zuvor. Erstmals wurde auf die Kassierung der Jahresbeiträge auf dieser Versammlung verzichtet. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden wurde der verstorbenen Mitglieder Werner Lemke und Ludwig Hohl gedacht. Anschließend stellte der Sportfreund Werner Raschke von der Partner - Gruppe Teutoburger Wald die Chronik des Anglervereins „Onkel Bräsig" e.V. vor, die er anlässlich des 50. Vereins Geburtstages in ca. 2½ Jahren geschrieben hatte. Sie wurde anschließend dem anwesenden Bürgermeister Herrn Ullrich Schult übergeben, der sie an das Heimatmuseum Grabow als Dauerleihgabe weiterleitete. Der Vorsitzende des Vereins Karl-Heinz Bull würdigte die gute Arbeit und verlieh dem Schreiber der Chronik Werner Raschke dafür, die vom Vorstand beschlossene, Ehrenmitgliedschaft.


An den 6 Arbeitseinsätzen, die vorn Vorstand organisiert wurden, nahmen insgesamt 118 Mitglieder teil. Dabei sind 708 Arbeitsstunden geleistet worden. Da jedes Vereinsmitglied mindestens 5 Arbeitsstunden leisten muss, sind diese geleisteten Stunden gerade 50 % aller zu leistenden Stunden der Mitglieder. Noch schlechter sieht es aus, wenn man bedenkt, dass 18 Sportfreunde mehr als die verpflichtenden Stunden geleistet haben. Es sind: Manfred Bärtels, Werner Baalke, Ekkehard Barz, Karl-Heinz Bartheld, Jens Buchholz, Lutz Dormann, Jürgen Hinze, Danilo Jonas, Eduard Harling, Erich Korf, Walter Lemke, Friedrich Rabe, Frank Schuster, Heinz Westphal, Ernst-Erich Wohlmuth, Holger Wende und Karl-Heinz Bull. Die angelsportlichen Aktivitäten des Vereins landen regen Zuspruch. So wurde den Veranstaltungen gutes Gelingen bescheinigt, zum traditionellen Anangeln am 1. Mai 1999 wurden 84 Aktive gemeldet. Aber nur einer, nämlich das Vereinsmitglied Karl-Heinz Kremkow, konnte sich als erfolgreicher Angler durchsetzen. Das Königsangeln wurde durch 6 Sportfreunde des Partnervereins der „Gruppe Teutoburger Wald in der NWA e.V." Osnabrück aufgestockt. So erreichte die Teilnehmerzahl wieder die Stärke von 84 Anglern. Dieses Ereignis fand am 1. August 1999 an den Lachen statt. Anglerkönig wurde Thomas Meyer. Den vom Werner Raschke gestifteten Pokal, als Wanderpokal Bedacht, galt es zwischen 6 vorher bestimmten Vereinsmitgliedern des Vereins .Onkel Bräsig e.V." und den Besuchen der Gruppe T.W. aus zu angeln. Die Namen der Teilnehmer von „Onkel Bräsig“ waren: Wolfgang Dastig. Eduard Harling, Lothar Puschner, Horst Lüdke, Toni Wurmser und Heinz Bull. Von der Gruppe Teutoburger Wald starteten: Joachim Groß, Reinhold Strotmann, Manfred Franz, Michael Beck, Dieter Wenzel und Werner Raschke. Als Sieger konnten sich die mit ..Heimvorteil" bedachten Angler mit 3495 Punkten zu 2615 erstmals eintragen. Kür das Jahr 2000 war Revanche angesagt.
Am 10. Oktober 1999 war dann das Anangeln angesetzt. Es nahmen insgesamt 71 Aktive teil. Bester Wurde Bernhard Senff. Das Raubfischangeln am 27. November 1999 war ohne Bekanntgabe an die Fische gestartet worden. So wurde lediglich ein Hecht von Harald Soczka, der damit Sieger dieser Veranstaltung wurde, und ein Barsch von Frank Dargel auf die Schuppen gelegt.
Am Jugendanglerlager nahmen 21 Jugendliche teil. Es war für diese Anzahl von Teilnehmern erforderlich, mehrere Betreuer zu stellen. So konnten 5 erwachsene Vereinsmitglieder dazu geworben werden. Die Teilnahme, im Rückblick betrachtet, war doppelt so hoch wie in den vergangenen Jahren. Ein recht erfreulicher Anblick, der zeigt, dass die Jugendarbeit des Vereins auf dem richtigen Weg ist

grabinski


Leider konnten auch in diesem Jahr weniger Aale gelangen werden. Dabei hatte ein Jungangler besonderes Glück, wie das Bild beweist. Durch den Sportfreund Wolfgang Schulz erfuhren die Jugendlichen viel aus der Theorie und der Praxis, um das nötige Wissen für die Fischerprüfung zu bekommen. Da bekanntlich nicht nur Angeln anstrengend ist, sondern auch Wissen hungrig macht, waren wieder einmal die richtigen Leute am richtigen Platz. Wie man sehen kann, wurde durch das „Können" von Wolfgang Dastig und Andreas Tolksdorf der Grill sehr schnell geleert Im Zelt wurde dann richtig „zugeschlagen".

 feuer

Wie in jedem Jahr wurden bei den Verunstaltungen, seien es Arbeitseinsätze oder Gemeinschaftsangelveranstaltungen, den Teilnehmern durch die „stillen Helfer" den Kindern der Familie Bull, die Wünsche von den Augen abgelesen. Dieses Verhalten hat mehr als nur ein „Petri Heil" verdient. Es gebührt ihnen ein aufrichtiges „Dankeschön". Ein Höhepunkt des Jahres war die Ausstellung im Heimatmuseum zum 50. Geburtstag des Vereins „Onkel Bräsig e.V." Grabow. Anlass der Ausstellung war die Übergabe der Vereins Chronik an den Bürgermeister Ullrich Schult. Unter Mitwirkung einiger Sportfreunde wurde die Ausstellung zum Stadtfest für Ende Juni vorbereitet. „Groben Anteil am Gelingen der Ausstellung ist unserem Ehrenmitglied Werner Raschke zuzuschreiben, der uns durch zahlreiches Bildmaterial und guten Ratschlägen geholfen hat“ (Original Protokolltext). Frau Huth sprach uns den Dank aus, da die Ausstellung sehr viele Besucher angezogen halte.


Gleichzeitig bat sie uns. auch für das Stadt Jubiläum „750 Jahre Grabow" im Jahre 2002 wieder eine Ausstellung zu organisieren."

jugend1

jugend2

Der Landesanglerverband lässt sich mit seinem Fischbesatz ständig bitten. Da die Müritz-Elde-Wasserstraße vom LV noch nicht angepachtet ist, fällt der Besatz noch immer sehr dürftig aus. So wurde nach einem Besuch im November „reiner Tisch" gemacht. Daraufhin bekam der Verein noch 250 Hechte bei einer Größe von ca. 30 - 40 cm und 50 Aalquappen in einer Größe von ca. 20 cm. Dieser Besatz wurde von der 3 Lache bis Fresenbrügge ausgesetzt.



Auf eigene Kosten wurden zum An- und auch zum Abangeln und Königsangeln jeweils Forellen von insgesamt ca. 250 kg gekauft und ausgesetzt.
Zwei Skatturniere lockten nicht so viele Freunde der Spielkarte an die Tische wie es vom Vorstand, der diese Turniere organisiert hatte, erwartet wurde. Zum ersten Turnier erschienen lediglich 20 Spieler, am zweiten Abend nur noch 10 Skatfreunde. Es sollen trotz dieser schlechten Beteiligung weiterhin solche Skatabende angeboten werden. Die Bereitstellung der Fleischpreise wird dann vom Mitglied Rüdiger Lauck erfolgen.
Der negative Aspekt dieses Jahres war die Rückgabe der „Rose Wiese". Da der Pachtvertrag eine einwandfreie und ordentliche Rückgabe vorsah, mussten noch viele Arbeitsstunden geleistet werden, um den Vertrag zu erfüllen.
Der Sportfreund Dietmar Thymoreit musste aus dem Verein ausgeschlossen werden, da er trotz Verbots in der 1 .Lache mit einer Senke angetroffen wurde. Da er trotz Vorladung zu einer Aussprache keinerlei Einsicht zeigte, sondern sogar aus fällig wurde, blieb nur der Ausschluss aus dem Verein als einzige Möglichkeit. Er nahm die Kündigung an. Einige Sportfreunde meinen, sich trotz „frei trinken" noch am Verein bereichern zu können. Denn wie ist es sonst zu erklären, das nach den Veranstaltungen nicht alle Getränkeflaschen wieder an den Verein zurückgegeben werden. Selbst Gegenstände anderer Vereinsmitglieder sind vor einigen „Selbstversorgern" nicht sicher. So fehlte einem Vereinsmitglied nach der Veranstaltung sein Anglerhocker. Dieses Verhalten kann eine Gemeinschaft nicht fördern, sondern erheblich stören. Ein weiterer Punkt ist die Sauberkeit an den Gewässern. Unverständlich bleibt es, wenn Leergut, nach dem Verzehr der vollen Flaschen, wenn es leichter geworden ist, anscheinend in keine Tasche passt, und dann in der Natur landet. Auf einer Müllkippe oder in einer Kloake hat ja bisher noch keiner einen Fisch gefangen. Wer sich Naturnutzer und Naturschützer nennt, muss sich auch dem entsprechend verhalten. Das große Projekt „Ausbaggern der Lachen" wird im Spätsommer wohl in Angriff genommen werden können. Ein Antrag beim Umweltamt in Ludwigslust, sowie an den STAU in Schwerin ist bereits gestellt. Weitere Verhandlungen mit dem Wasserstraßenamt Grabow und der Firma „Schweba Schwerin" sind angelaufen.
Auf der Vereinsversammlung am 8.5.2000 wurde beschlossen, das Vereinsmitglieder mit überdurchschnittlichem Arbeitsaufwand für den Verein, vollständig bzw. teilweise von einer Beitragszahlung befreit werden. Im Oktober auf der Vorstandssitzung wurden die Personen benannt, die von der Beitragszahlung befreit werden. Es sind folgende Vereinsmitglieder: Vorsitzender Karl - Heinz Bull; Kassierer Karl - Heinz Diederich; Jugendwart Hartmut Senff; Schriftführer Reinhard Müller. Mit einer teilweisen Befreiung wurden benannt: Hermann Wille; Dietmar Ludwig und Gerhard Körcher. Diese Vereinbarung gilt jeweils für ein Jahr und wird im Oktober neu beschlossen. Da die Wahlversammlung der Jahreshauptversammlung terminlich vorangestellt ist, ergibt sich hier ein Kuriosum. Auf der Jahreshauptversammlung erfolgt der Rückblick auf das Jahr, obwohl einige Termine schon durch die Wahlversammlung bekannt und Personalien sich verändert haben. Auf der Wahlversammlung, die am 19.11.2000 durchgeführt wurde, gab es zwei Hauptpunkte. Wie der Name dieser Versammlung schon sagte, ging es um die Neuwahl des Vorstandes, da die „altgedienten Kandidaten" auf eine Wiederwahl verzichteten. Die Satzungsänderung steht als erster wichtiger Punkt zur Diskussion, nachdem der 1 .Vorsitzende Karl - Heinz Bull die zu ändernden Punkte verlesen hatte.


Es ging im Allgemeinen um folgende Änderungspunkte:

  1. Mitgliedschaft
    1. Mitglied kann jeder werden, der das 18. (Jetzt neu - 10.) Lebensjahr vollendet hat. Jugendliche werden ab dem 12. (Jetzt neu = 10.) Lebensjahr in die Jugendgruppe aufgenommen. Kinder unter 12. (Jetzt neu = 10.) Jahren dürfen nur in Begleitung eines berechtigten Erwachsenen angeln.
    2. Die Aufnahmegebühr, die Mitgliedsbeiträge, sowie sonstige festzulegende Beträge werden von der Jahreshauptversammlung festgelegt. Sie sind vor der Aufnahme für ein Jahr im Voraus zu entrichten. (Ergänzung) Der Beitrag ist bis zum 30. November eines jeden Jahres für das darauffolgende Jahr zu bezahlen. Der Beitrag ist „bringe pflichtig". (Ergänzung) nach der 2. Mahnung wird der Beitrag gerichtlich eingeklagt, die entstandenen Kosten trägt der Beklagte. Austritt eines Mitgliedes. Der Austritt eines Mitgliedes kann nur zum Schluss eines Geschäftsjahres erfolgen. Die Kündigung muss schriftlich (Ergänzung neu: bis zum 30.09.) beim Vorsitzenden erfolgen (neu = vorliegen).
  2. Vorstand
    Alt - Schatzmeister, neu = Kassenwart.
    1. Kredit.
      Ein Kredit kann nur mit Zustimmung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Viertel der zu der einberufenen Mitgliederversammlung erschienen Mitglieder beantragt und aufgenommen werden. Bei Aufnahme eines Kredits darf der Kreditbetrag den Etat des vorjährigen Geschäftsjahres nicht übersteigen.

Diese Satzungsänderungen wurden mit großer Mehrheit angenommen und somit ab dem Geschäftsjahr 2001 gültig. Danach wurde aus der Versammlung um die Entlastung des Vorstandes gebeten, die ebenfalls mit absoluter Mehrheit erfolgte. Für die Wahl des neuen Vorstandes wurden die Wahllisten ausgegeben und an die Anwesenden verteilt. Da sich aus der Versammlung heraus kein weiterer Kandidat zur Mitarbeit bereit erklärte, wurden die Wahl Kandidaten namentlich vorgestellt:

Karl - Heinz Diederich
Reinhard Müller
Gerhard Körter
Dietmar Ludwig
Hermann Wille
Hartmut Senff
Wolfgang Dastig
Manfred Mundt

Nach der Auszählung der Stimmen ergab sich folgendes Ergebnis:

Vorsitzender:                       Hartmut Senff
Stellvertretender Vorsitzender: Hermann Wille
Schriftführer: Reinhard Müller
Kassenwart: Karl - Heinz Diederich
Jugendwart: Wolfgang Dastig
Gewässerwart: Gerhard Körter
Sportwart: Manfred Mündt
Grundstückswart: Dietmar Ludwig

Die Kandidaten der Revisionskommission Lutz Dormann und Christian Möhrer wurden einstimmig gewählt.

Weiterer Punkt, nachdem die Hauptarbeit erledigt war, war das Ausbaggern der Lachen das Thema. Damit soll im November begonnen werden. Ein genauer Termin kann noch nicht genannt werden. Die Ausgabe von Angelberechtigungen und Fischereimarken für das Jahr 2001 wird am 2.12. und 9.12.2000 im Parkhaus Stattfinden. Die Ausgabe beginnt an beiden Tagen ab 16.00 Uhr.




Weiter wurde mitgeteilt, dass der Turbinenarm in Hechtsforthschleuse einschließlich des nördlichen und südlichen Ufer Bereichs, bis auf Restabschnitte Privateigentum ist. Zum Angeln bedarf es einer gesonderten, vom Eigentümer ausgestellten. Erlaubnis. Eine Zuwegung ausschließlich für Fußgänger über die Brücke am E Werk zur Glossary Link MEW ist durch den Eigentümer gestattet. Das Betreten des Geländes erfolgt auf eigene Gefahr. Die Jahreshauptversammlung findet am 4.2.2001 um 9:00 Uhr statt. Der Ort wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Der neu gewählte Vorstandsvorsitzende Senff bedankt sich bei den anwesenden Vereinsmitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen und versichert, die in den vergangenen Jahren von Sportfreund Bull geleistete Arbeit auf gewohnt hohem Niveau fortzusetzen. Im Namen der Anwesenden dankt er dem Sportfreund Karl - Heinz Bull für seine mehrjährige Tätigkeit als Vereinsvorsitzender. Sportfreund Bull erklärt sich bereit, auch künftig für den Verein tätig zu sein und die Betreuung der Partnerschaftsverbindung zur Gruppe „Teutoburger Wald" in der NWA e.V. Osnabrück zu übernehmen (Originaltext). Die Jahreshauptversammlung fand nicht, wie angekündigt am 4.2. sondern erst am 11.2.2001 in der Gaststätte „Grüne Gurke" statt. Der Sportfreund Wille begrüßte die anwesenden Vereinsmitglieder. Die Vergangenheit hat uns wieder viel Arbeit gebracht. So wird das Ausbaggern der 1. und 2. Lache die größte Herausforderung. Die vielen bereits geleisteten Arbeiten an den Gewässern und die Angelsportlichen Aktivitäten stellen doch eine gute Resonanz auf unser Vereinsleben. Es wurden 4 Arbeitseinsätze zur Hege und Pflege der Natur organisiert. An diesen erforderlichen Arbeiten nahmen 126 Vereinsmitglieder teil. So kamen insgesamt 640 Arbeitsstunden zusammen.

karpfen16kg

Am 4. April 2001 fischte der Vereinsvorsitzende Karl - Heinz Bull einen Karpfen von 32 Pfund und 96 cm Lange aus der 1. Lache. Doch leider nicht mit der Angel, sondern mit der Hand, da dieser „Kapitale" bereits verendet war. Er hatte eine Kopfverletzung, die wohl von einer Schiffsschraube herrühren könnte.
Die Veranstaltungen am Gewässer waren leider hinter den Erwartungen zurückgeblieben, zum Anangeln erschienen leider nur 35 Mitglieder. Die fehlenden Forellen, auf die man im Hinblick auf die Baggerarbeiten verzichtete, waren wohl der Grund. Es war wieder einmal der „harte Kern", der sich am Wasser „blicken ließ". Bester Angler wurde Heinz Westphal. Das Königsangeln stand unter einem „ganz schlechten Stern". Am Tag vor dem großen Ereignis hatte es so stark geregnet, das selbst die Gärten an der Elde unter Wasser standen. Die „braune Brühe" und die starke Strömung ließen kein gutes Ergebnis zu. Trotzdem konnte sich Friedrich Rodewald in die Siegerliste einreihen.

siegerlisteDas Jugend Zeltlager in Hechtsforthschleuse beherbergte in der Zeit vom 16. bis 18. Juni 2001 -15 Jugendliche. Sie wurden von 4 erwachsenen Betreuern begleitet. Doch leider wurden einige der Jugendlichen durch den schlechten Fang etwas enttäuscht. Da es nur wenigen gelang, einige Schuppenträger zu landen. So wurden 2 Aale. 1 Hecht und einige Barsche gefangen. Auch der Angelfreund Wolfgang Dastig hatte wieder Zeit für den Nachwuchs und konnte viele „Kniffe" verraten, wie die Ausbeute am Wasser besser wird. Dabei gab es natürlich aufmerksame Zuhörer. Mit einem Angelboot vom Jugendleiter Senff wurden Fahrten in die Gegend unternommen. Mit den Angelfreunden Wolfgang Dastig und Andreas Tolksdorf hat der Verein zwei engagierte Mitglieder in ihren Reihen. So zeichneten sie sich wieder im Jugend Zeltlager aus. Denn eine "Meute hungriger Jungangler satt zu bekommen, das will schon etwas heißen. Diesen beiden gelang es mit „Bravour". Die Versorgung der Teilnehmer an den Veranstaltungen übernahm im Jahr 2000 das Vereinsmitglied Wolfgang Dastig mit seiner Frau. Es gelang auf Glossary Link Anhieb, was das l.ob aller Aktiven hervor rief. Die Fahrt nach Georgsmarienhütte zu unserem Partnerverein war ein weiterer Höhepunkt in unserem Vereinslehen.


Im Georgsmarienhütte war beim Sportfreund Werner Raschke ein Zelt aufgebaut. Um die Versorgung sicher zu stellen, wurden einige Pfund Fleisch gegrillt. Selbstverständlich wurde darauf geachtet, dass keiner an den „vollen Bier Kisten" verdurstet. Da anschließend das „Anglerlatein" zu seinem Recht kam, ist keinem zu verdenken. Am Sonnabend trafen sich Gäste und Gastgeber in Bad Rothenfelde, um an einer Salinen-Besichtigung teilzunehmen. Es war doch viel Neues dabei, was wir zu hören bekamen. Der Tag endete, wie der Freitag begonnen hatte. Es wurde wieder gegrillt. Der große Tag, 25.6.2000 der Sonntag, wurde für uns zum Triumph. Es wurde von 8:00 bis 11:00 Uhr am Heidesee II geangelt. Das „Revancheangeln" wurde aus Sicht der Gruppe T.W. zum Negativerfolg. Denn durch einen großen Fang von Gerda Lemke (Schleie von 570 g) war das „Rennen" nicht mehr zu gewinnen. Obwohl sich auf beiden Seiten starke Gruppen gebildet hatten, gab es doch nur 7 Fänger. Bei „Onkel Bräsig“ waren es vier, bei der Gruppe T.W. nur drei. Angetreten bei „Onkel Bräsig" waren Karl Heinz Bull, Harald Soczka, Toni Wurmser, Franz Kapinski, Walter Lemke, Gerda Lemke, Horst Lüdke, Werner Martens. Aufseiten der Gruppe T.W. „kämpften": Rolf Overbeck, Reinhold Strotmann, Frank Walter, Michael Beck, Klaus Geyer, Torsten Bienert, Johannes Döpker und Werner Raschke. Nach der Auswertung stand fest, der Wanderpokal geht zurück nach Grabow. Denn die Auswertung ergab 740 g zu 575 g. Nach dem Mittagessen, dieses Mal am Heidesee serviert, fuhren wir wieder in die Heimat. Es versteht sich von selbst, unseren Gastgebern unseren Dank und eine Gegeneinladung ausgesprochen zu haben. Diese Tage waren für alle Aktiven ein sehr schönes Erlebnis. Nur schade, dass von diesem Angebot, so wenig Vereinsmitglieder Gebrauch machen. Das Abangeln, es sah lediglich nur 33 Aktive am Wasser, wurde an den „drei Birken" durchgeführt. Bester Angler wurde Wolfgang Dastig. Am Raubfischangeln, am 16.11.2000, beteiligten sich lediglich 16 Vereinsmitglieder. Die Jugend zeigte es dieses Mal den „alten Hasen". Thomas Kaufmann konnte zwei Hechte vorweisen, während den "gestandenen" Herren nur vier kleine Barsche an den Glossary Link Blinker gingen.
Die seit drei Jahren veränderte Zahlung der Vereinsbeiträge zahlt sich langsam aus. Anfangs waren nur 30 bis 40 % der Mitglieder, die ihren Beitrag pünktlich bis zum 30.11. entrichtet haben, sind es in diesem Jahr 2000 schon 70 % der Beitragspflichtigen. Die Revisionskommission ist laut Satzung verpflichtet, die Kasse zwei Mal pro Jahr zu prüfen. Auf dieser Versammlung stellte sie dann ihren Bericht vor. Die Prüfungen ergaben keinerlei Beanstandungen. Überprüft wurde der Kassenbestand anhand der Bank Auszüge und dem Kassenbuch. Auch die Barkasse hatte keinen übermäßigen Bestand. So wurde dem Vorstand Entlastung erteilt. Anschließend erfolgte die Ehrung des Anglerkönigs Friedrich Rodewaldt. Weitere Ehrungen wurden den Mitgliedern Manfred Dalchow und Thomas Kaufmann zuteil. Im Hinblick auf das 750 Jährige Stadt Jubiläum bittet der Vorstand die anwesenden Mitglieder, sich für das Festkomitee zur Verfügung zu stellen, deren erste Sitzung schon am 12.2.2001 stattfindet. Man ist sich in der Versammlung einig darüber, dass aus Anlass einer Beitragserhöhung des Landesanglerverbandes Mecklenburg-Vorpommern ein Protestschreiben verfasst werden soll. Es hat folgenden Wortlaut:
„Die Mitglieder des Anglervereins „Onkel Bräsig e.V." verfassen anlässlich ihrer Jahreshauptversammlung am 11.2.2001 einstimmig folgende Protestnote. Wir sind gegen jede weitere Mitgliedsbeitrags- und Angelkartenerhöhung (Abführung an den Landesanglerverband)! Darüber hinaus fordern wir die Rückführung von Geldern in angemessener Höhe für Fischbesatz bzw. für unsere Vereinsarbeit. Beiliegend eine Kopie der Anwesenheitsliste der Mitglieder des Anglervereins „Onkel Bräsig e.V." von der Jahreshauptversammlung.
Gezeichnet: Mitgliederversammlung
Anglerverein „Onkel Bräsig e.V. "Grabow.


Nach Beendigung der Baggerarbeiten werden ab sofort immer samstags Arbeitseinsätze von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr durchgeführt Bei Bedarf kann diese Zeit auch verlängert werden. Der Stadt Grabow soll ein Antrag überstellt werden, um die Wiese an der 1. Lache käuflich erwerben zu können. Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen Anlässlich der Besuche der Sportfreunde aus der Gruppe „Teutoburger Wald" werden ca. 8 Gäste Nachtquartiere mit Frühstück gesucht. Angebote sind an Karl-Heinz Bull zu richten. Auch liegt eine Einladung der Partner Gruppe vor, am 25 jährigen Gruppenjubiläum der Gruppe „Teutoburger Wald" in der NWA e.V. Osnabrück am 1.11.2001 teilzunehmen. Mitreisewillige können sich ebenfalls bei Heinz Bull melden.
Das Raubfischangeln wird auch in den Laien vom 1.12. bis 30.4. verboten. Grund dieser Maßnahme ist die Verbesserung des Raubfischbestandes. Das Senken und Glossary Link Anfüttern bleibt in den Lachen auch weiterhin generell verboten.
Die Baggerarbeiten an den Lachen Ende Januar läuteten ein arbeitsreiches Jahr ein. Die Kosten wurden vom Vorstand mit ca. 35.00 DM beziffert. So wurden dann nach dem Ende der Baggerarbeiten auch gleich tüchtige und fleißige Helfer gesucht. Wie aber das Bild beweist, waren doch wieder, trotz Schnee und Kälte, einige Sportfreunde dabei, sich frischen Wind um die Nase wehen zu lassen.

vielehaende

Dass dabei so mancher Schweißtropfen vergossen wurde, mag dabei nicht verwundern. Der Grund für diese Arbeiten war die starke Verbindung der Lachen Die Folge davon, es kamen keine Fische in die Gewässer, um zu laichen. Da die Beantragung der Baggerarbeiten bis zu der Ausführung 2 Jahre in Anspruch nahm, sehen wir wieder einmal, wie langsam Behörden manchmal arbeiten. Wie fleißig dagegen die Angler agierten, sehen wir an der Auflistung ihrer Arbeitsstunden, als es darum ging, den Uferbereich der Lachen zu renaturieren. Es wurden 752 Arbeitsstunden geleistet, die sich unter 109 Anglern aufteilen. Dass diese schwere Arbeit durch das gut funktionierte Team so schnell bewerkstelligt wurde, erhielt es den Dank des Vorstandes. Nur schade, dass einige Wenige wieder für andere Naturschutz betreiben mussten. Die Nießnutzer meinen, mit einem „Geldbetrag" auch ihre Arbeit geleistet zu haben.


Aber es soll nicht nur über arbeiten geredet oder geschrieben werden, auch das Vergnügen darf nicht zu kurz kommen. So trafen sich 38 Angler am 29.April zum traditionellen Anangeln an den Lachen. Die Nase vorn hatte dieses Mal Werner Martens. Die Gäste aus der Gruppe Teutoburger Wald kamen mit 7 Teilnehmern um den „Kampf“ um den Wanderpokal aufzunehmen. Da aber bekanntlich das gemütliche Beisammensein vorgeht, wurde beim Gastgeber Karl-Heinz Bull erst einmal dem festen und flüssigen „leiblichen Wohl" am Grill zugesprochen.

treffen1

Es fehlten natürlich nicht die „kleinen Seitenhiebe" auf den Gewinn des Pokals. Am Sonnabend den 23.6.2001 besuchten Gastgeber und Gäste gemeinsam das Stadtfest in Grabow, welches ja immer am letzten Wochenende im Juni stattfindet. Am Sonntag ging es dann nach Hechtsforthschleuse im E - Arm zum „Wettstreit" um den Pokal.

treffen2

 


Aus der Riege der Grabower nahmen Harald Soczka, Anton Wurmser, Lutz Dormann, Nico Bull, Heinz Bull, Gerda Lemke und Wollgang Schulz teil. Die Gruppe Teutoburger Wald stellte folgende Angler Frank Tietz, Reinhold Strotmann, Heinrich Kleis, Michael Beck, Taris Beck, Joachim Groß und Werner Raschke. Die Gäste aus Niedersachsen durften erstmals den Pokal in den Teutoburger Wald entführen.
Der Anglerkönig wurde am 29. Juli 2001 in Fresenbrügge ausgeangelt. 31 Petrijünger machten sich große Hoffnung auf den Thron..Doch werden konnte es am Ende nur Einer. Die große Spannung legte sich nach der Auswertung. Anglerkönig wurde Horst Lüdke.

horstluedtke

Leider konnte der König seine „Krone" sprich Königspokal erst später in Empfang nehmen, da er zur Verleihung auf der Jahreshauptversammlung aus Krankheitsgründen nicht anwesend war.

kroenung


Die Versorgung der Teilnehmer bei den Veranstaltungen lag wieder in den Händen von Wolfgang Dastig und seiner Gattin, ebenfalls durch die Gaststätte Börner und Frau Wille. Dieses Team war gut eingespielt und verdient dafür aller größtes Lob. Die Ausgabe der Angel Karten erfolgt wie jedes Jahr am ersten und zweiten Samstag im Dezember und beendet dann auch das erfolgreiche und ereignisreiche Jahr 2001. Da die Arbeitseinsätze in der Vereins Arbeit eine sehr wichtige Rolle spielen, stehen sie bekannter weise immer am Anfang eines Jahresberichtes. Sie sind nicht nur eine wichtige Aufgabe, sondern auch eine dringende Notwendigkeit, da die Natur und dessen Schutz, denen sich die Angler verschrieben haben, das Potenzial der Angel Fischer überhaupt ist. So nahmen an den Arbeitseinsätzen zur Wiederherstellung der Uferböschungen an den Laken der angrenzenden Wiesen und der Eide - Müritz - Wasserstraße 109 Mitglieder teil. Es wurden somit 763 Arbeitsstunden geleistet. Die Renaturierung der Laken ist somit abgeschlossen. Aber auch andere Einsätze wurden durchgeführt. So wurde im Bereich des Grabower Hafens der Müll entsorgt, der für die Mitbewohner nicht mehr in die Mülltonnen zu Hause passte. Durch den Vorsitzenden H. Senff konnte die Organisation eines Fischerei Schein Lehrganges durchgeführt werden. So konnten in den Monaten März bis April 32 Personen geschult werden, die auch dann die Prüfung bestanden. Wegen starker Nachfrage wurde gleich ein neuer Lehrgang für die Monate November und Dezember anberaumt. Hier war der Teilnehmerkreis noch größer als am Frühjahrs Kurs. Auch hier konnten allen Teilnehmern die Prüfungsbescheinigungen ausgehändigt werden.
Beim Anangeln gab es wegen stürmischem und regnerischem Wetter Unstimmigkeiten in der Durchführung der Veranstaltung. Hier spielte der April seine Trumpfkarte aus. Die Veranstaltung am 27. April 2002 fiel somit buchstäblich ins Wasser, wobei sich der Vorstand über Start oder Absage nicht einig war. So wurde zur Zufriedenheit aller Teilnehmer, welche am ersten Veranstaltungstag falsch informiert wurden, ein weiteres Angeln angesetzt. Dieses fand dann am 11. Mai 2002 statt. Um diese Pannen wie beim Anangeln zu vermeiden, sollte für die kommenden Jahre eine bessere Kommunikation und Organisation gefunden werden. Der Fischbestand ist und bleibt die Grundlage der Angelfischerei. Hier ein besonderes Augenmerk zu setzen ist Voraussetzung für den Fang und einen gesunden Nachwuchs. So wurden zwei E - Fischen durchgeführt. Zwei Fisch Ingenieure des LAV Mecklenburg-Vorpommern führten dann am 2. Mai die Bestandskontrolle durch, da das Landes Fischereiamt Rostock diese Kontrolle genehmigt hatte. Es ging in erster Linie um die Müritz-Elde-Wasserstraße. Auf dem Abschnitt Güritz - Hechtsforthschleuse wurde relativ wenig Fisch geortet. Auf dem anderen Abschnitt Alte Elde - Neustadt - Brockmüller wurden 5-6 Hechte lebend gehältert, um eine Gesundheitskontrolle durchzuführen. Anschließend bei Brockmüller wieder ausgesetzt. Eine Beanstandung in Bezug von Krankheiten gab es keine. Das Fazit dieser Gewässer Untersuchung - an Standorten mit gutem Pflanzenwuchs wurde guter Fischbestand festgestellt. Zum leidigen Thema „Fischbesatz" nahm der Gewässerwart Harald Soczka Stellung.
In der Vorbereitung auf das große Stadt Jubiläum „750 Jahre Stadt Grabow" wurde im Heimatmuseum eine Ausstellung zum Thema „Angeln und Natur" geschaffen. Den Initiatoren Karl - Heinz Bull und Werner Raschke sowie Harald Soczka als unentbehrlicher Helfer, gilt hier ein ganz besonderer Dank. Nach der Eröffnung der Ausstellung schloss sich ein Kurzreferat im Parterre des Museums an. Auch die Schulen wurden durch die Ausstellung angezogen. So konnte noch vor zwei 6. Klassen einer Schule ein Umwelt Vortrag, durch Werner Raschke, mit Führungen gehalten werden.
Mit Interesse folgten die Schüler den Ausführungen und konnten so einiges für den Biologieunterricht mitnehmen. Die Ausstellung wurde noch bis Ende März 2003 gezeigt und zog weit über 1000 Besucher an. Es gab auch viele lobende Worte über diese gelungene Ausstellung. Dem Angel Freund Werner Raschke sei hier nochmals gedankt.


Der Jugendwart Wolfgang Dastig fiel durch einen Arbeitsunfall für längere Zeit aus, so dass ein Jugendangellager nicht durchgeführt werden konnte. Als Ersatz wurde ein Nachtangeln an den Vereinsgewässern im Spätsommer organisiert.
Die Fahrt zu unserer Partnergruppe "Teutoburger Wald" zu deren 25 jährigen Gruppenjubiläum 2001 wird allen Teilnehmern noch in guter Erinnerung bleiben. Da dort ein großes „Aufgebot" an Gruppen der NWA e.V. Osnabrück erschienen war, war am Heidesee I ein großes Zelt aufgebaut worden. Unsere Teilnehmer Gerda Lemke, Horst Lüdke, Franz Kapinski, Harald Soczka, Karl-Heinz Bull, Anton Wurmser und Hartmut Senff konnten sich leider nicht in die Siegerliste mit eintragen. Trotzdem war es ein sehr schönes Erlebnis, auch andere Gruppen der NWA kennen gelernt zu haben.
Ein Lehrgang zur Erlangung des Fischereischeines wurde erstmals vom 3. Oktober bis 4.November 2001 durchgeführt. Es fanden sich 33 Anwärter ein, um die Prüfung zu bestehen. Leider blieben zwei gemeldete Teilnehmer diesem Lehrgang fern und blockierten so 2 Plätze, die gerne von anderen engagierten Anglern besetzt worden wären. Der Lehrgang war ein großer Erfolg der noch alle Erwartungen übertraf.
Das Abangeln wurde am 7. Oktober 2001 zwischen Grabow und Fresenbrügge angesetzt. Auf der Strecke verliefen sich 33 Angelfreunde. So konnte sich das Mitglied Manfred Dalchow über den vorletzten ausgetragenen Wettbewerb des Jahres als Sieger freuen. Denn das Raub Fisch angeln als letzte Herausforderung des Jahres, das am 24. November 2001 stattfand, sah dann das Vorstandsmitglied Reinhard Möller siegreich.

empoert



vortrag

museum




ausstellung

Auch die Veteranen des Vereins sind nicht vergessen. So konnte im Juni 2002 noch ein Angeln am Forellenteich Lewitz durchgeführt werden. Wie die Bilder verdeutlichen, alles zufriedene Gesichter.

kling


bolzmann

Das Stadtjubiläum zog auch einige Freunde der Gruppe Teutoburger Wald nach Grabow. So traf man sich, wie eigentlich üblich bei Besuchen, beim guten Freund und Angelkollegen Karl-Heinz Bull und seiner lieben Frau Ingrid, den guten Geist der Küche. Hier war für die Gäste der Tisch schon reichlich gedeckt.

mittagessen

damenrunde

marktplatz




stadtjubilaeum

Der große Tag wurde auch mit großer Spannung erwartet. Selbst die „Kostümierung" machte schon Spaß. Aus dem Verein „Onkel Bräsig e.V." nahmen 29 Angler und 4 Gäste aus der Gruppe „Teutoburger Wald" in der NWA Osnabrück e.V. am Umzug teil.

umzug


boot
gruppe


soczka

Der Umzug, der an der Berliner Straße begann, führte dann über die Mühlenstraße. Pferdemarkt, Große Straße zum Rathaus, wo die Besucher von einer Informationsbühne. Über die einzelnen Gruppen, die sich aus Firmen und Vereinen. Kirchen und Hilfsorganisationen, wie Feuerwehr und Rotes Kreuz formiert halten. Wissenswertes aus Gründung und Zusammensetzung, erfuhren. So wurde auch über die Gründungsmitglieder des Anglervereins „Onkel Bräsig e.V." berichtet. Dieses kann man im ersten Teil der Chronik jederzeit nachlesen. Weiter ging es dann über die Rehberger Brücke, Kießerdamm. Goethestraße, Schillerstraße zum Schillerplatz, wo der Umzug seinen erfolgreichen Abschluss fand, zu bemerken ist, dass es seit Beginn des Umzugs anfing regnen. Doch dieser Umstand konnte einige tausend Gäste, die aus vielen teilen Mecklenburgs und auch von weiter angereist waren, nicht schrecken. Denn ehemalige Grabower, die schon seit Jahren in anderen Bundesländern wohnen, konnte man unter den Gästen ausmachen. Nach dem Umzug trafen sich die Angler mit ihren Gästen aus der Gruppe T.W. noch an den lachen einem gemütlichen Umtrunk und einem guten Essen. Für die geleistete Arbeit mit dem Partnerverein und für das gute Gelingen bei der Mitwirkung an den Veranstaltungen des Stadtfestes, allen Mitwirkenden einen herzlichen Dank. Dieser Dank gilt besonders dem Angelfreund Karl-Heinz Bull, der mit großem Engagement und Eifer die Vorbereitungen und Durchführung leitete.
Ein wichtiges Augenmerk musste auch auf die Jugendarbeit gelegt werden. Denn wo der Nachwuchs fehlt, ist der Bestand des Vereins gefährdet. So führten die beiden Vereinsmitglieder Hartmut Senff und Harald Soczka ein Nachtangeln mit 9 Jugendlichen vom 14. zum 15. Juni durch. Der Vorstand des Vereins ist sich einig darüber, dass in puncto Jugendarbeit noch mehr getan werden muss. Es sollte sich ein erfahrenes Mitglied melden, diese Aufgabe zu übernehmen. Der Landesanglerverband bietet reichlich Veranstaltungen an. So kann an einem einwöchigen Natur- und Jugendcamp mit polnischen, finnischen und dänischen Junganglern Erfahrungen gesammelt und Kontakte geknüpft werden. Auch gibt es einen Wettbewerb, ausgeschrieben vom LAV „größter Fisch der Jungangler in Mecklenburg-Vorpommern". Es kann jeder Rekordfisch gemeldet werden. Der Vorstand erteilt weitere Auskünfte.


Das Sommer - oder Hauptangeln wurde am 4. August 2002 zwischen Grabow und Fresenbrügge ausgetragen. Wegen der Sommerzeit, vielleicht waren schon einige eifrige Schuppenjäger im Urlaub, beteiligten sich nur noch 35 Vereinsmitglieder an dieser Veranstaltung. Die Nase vom, sprich der beste Petrijünger, war Hans-Georg Grubba. So gerüstet, von den Erfahrungen dieser Sommerveranstaltung, traten Karl-Heinz Bull. Nico Bull, Harald Soczka, Toni Wurmser, Franz Kapinski, Uwe Lange, Thomas Meier und Horst Lüdke die Reise zu unserem Partner Verein „Gruppe Teutoburger Wald" in der NWA Osnabrück e.V. an. Bei dieser Veranstaltung konnten wir leider den Pokal nicht nach Grabow holen. Trotzdem ist diese Reise immer ein Erlebnis, da nicht nur Gleichgesinnte, sondern gleichzeitig gute Freunde mittlerweile, zusammentreffen.
Wie die Bilder dieser Begegnung zeigen, ist und bleibt das Freundschaftstreffen jedes Jahr ein fester Bestandteil im Vereinsleben beider Vereine.

kleis

Am 29. Septembcr 2002 starteten wir an den Lacken noch unser Abangeln. Auch hier war die Beteiligung mehr als mäßig. Nur 36 Sportfreunde konnten sich aufraffen, daran teilzunehmen. Bester war dieses Mal Mario Diederich. Aus den gemeinsamen Angel Tagen von An-, Haupt-, und Abangeln wurde der Anglerkönig 2002 ermittelt. Diese Würde konnte sich Karl-Heinz Diederich sichern. Leider war das Raubfisch angeln am November nur mit 6 Angelfischern besetzt. Ein Barsch in Fresenbrügge aus der Müritz-Elde-Wasserstraße gezogen kreierte den Sieger Heinz Döscher. Eine Überlegung dürfte es wert sein, diese Angelveranstaltung attraktiver zu gestalten, um mehr Mitglieder ans Wasser zu locken.
Einen besonderen Dank hat sich die Ehefrau unseres Vereinsmitgliedes Karl-Heinz Diederich verdient. Sie gab sich immer große Mühe, den Teilnehmern der Veranstaltungen, die Wünsche von den Lippen abzulesen. Was ihr immer hervorragend gelang. Am ersten und zweiten Samstag im Dezember erfolgt als letzte Tätigkeit im Vereinsleben die Ausgabe der Erlaubnis Karten für das Jahr 2003.


Mit der Jahreshauptversammlung im Januar 2003 begann das Arbeitsjahr für den Verein. Es war erfreulich, wie viele Mitglieder den Weg zur Versammlung ins Park Hotel gefunden haben. Wäre die Beteiligung an den Arbeitseinsätzen ebenso zahlreich, hätte der Verein bald eine Medaille für gute Arbeit verdient. So wurden an den 3 Arbeitseinsätzen, welche vom Verein festgelegt wurden, 588 Arbeitsstunden geleistet. Erstaunlich nur, dass diese von nur 127 Mitgliedern geleistet wurden. Wo sind die anderen „Vereinsmitglieder"? Trotzdem gilt der besondere Dank den so aktiven Mitgliedern bei der Arbeit für ein schönes Angelgewässer und eine gesunde Natur. Diese Arbeiten sind das Aushängeschild für einen Naturschutzverein. Würde diese Pflege der Natur nicht mehr durchgeführt, unsere Gewässer würden zur „Kloake" werden. Denn die Gesunderhaltung des Wassers ist oberstes Gebot für das Leben unserer Fische und ihrer Nahrung.
Es ist schon Tradition geworden, Bürgern, die Spaß und Entspannung beim Angeln suchen, die Möglichkeit zu geben, eine Fischerprüfung abzulegen, um dann im Verein sich aktiv zu beteiligen. So wurden im im Jahr 2003 wieder 2 Fischereilehrgänge durchgeführt. Die Beteiligung war sehr erfreulich, denn alle 27 Kursteilnehmer haben die Prüfung bestanden. Diese Neulinge traten dem Verein bei und sorgten mit ihrer Mitgliedschaft für eine Erhaltung der Höhe der Mitglieder des Vereins. Der zweite Aspekt ihrer Mitgliedschaft war, dass der Mitgliedsbeitrag gesengt werden konnte. Der Vorstand hofft, dass diese Perspektive gehalten werden kann.
Die Angelveranstaltungen, ein Höhepunkt im Vereinsleben, steht immer unter dem Gesichtspunkt der Gemeinsamkeit. Da sich zu diesen Veranstaltungen meistens mehr Mitglieder einfinden als zu den Arbeitseinsätzen, hat der Vorstand Gelegenheit, auch mal mit selten erscheinenden Mitgliedern „Angler Latein" auszutauschen. Beim Anangeln in Fresenbrügge am 27.4.2003 konnten sich Anneliese Klaus, Manfred Dalchow und Andreas Glossary Link Blank über die ersten drei Plätze freuen.
Das Sommerangeln in Hechtsforthschleuse am 6.7.2003 sah als Sieger Gerd Porep, Friedrich Wilhelm Jahnke und Hartmut Senff.
Beim Abangeln wiederum in Hechtsforthschleuse am 28.10.2003 ehrte der Vorstand die Sieger Friedrich Wilhelm Jahnke, Hans Georg Petrowski und Mario Diederich. Am 16.11.2003 wurde zum Jahresende noch einmal dem Hecht nachgejagt. So wurde Hans-Georg Grubba, Frank Dargel und Hartmut Senff als Beste geehrt. Anglerkönig 2003 wurde das Vereinsmitglied Friedrich-Wilhelm Dalchow vor seinen Mitstreitern Manfred Dalchow und Karl-Heinz Diederich.
Ein weiterer Vorteil der Angel Veranstaltungen ist eine Art Bestandskontrolle. Da eine Elektrofischerei dem Verein so nicht möglich ist, es fehlt am Gerät und der nötigen Ausbildung der Elektrofischer. So bleibt dem Verein nur diese Art, über die einzelnen Veranstaltungen, den Fischbestand „im Auge" zu behalten. Die Ergebnisse sind erfreulich. Bei den Arten und der Vielfalt der Fische geht der Trend nach oben. Die Fang Ergebnisse beweisen diesen Tatbestand.
In den ausgebaggerten Vereinsgewässern konnten wir, neben den Angelveranstaltungen, feststellen, dass immer mehr laichbereite Arten diese Gewässer aufsuchen. Der gute Nachwuchs legt das beste Zeugnis dafür ab. Wenn sich diese Aufwärtsentwicklung fortsetzt, können wir in einigen Jahren mit einem schönen Fischbestand aufwarten. Der Landes Angler Verband führte an der Müritz-Elde-Wasserstraße zwischen Güritz und Kaliß zwei Fischkontrollen durch. Hierbei wurde festgestellt, dass sich der Aalbestand von Schleuse zu Schleuse verringert. Nun wird überlegt, ob es sinnvoll ist, Fischtreppen einzurichten, um diesem Missstand zu begegnen. Vorteil ist, dass dieser Gewässer Abschnitt wasserbaulich nicht so „einbetoniert" ist, wie die Elde um Grabow. Der Fischbesatz ist und bleibt immer ein Kapitel in der Vereinsgeschichte. Obwohl der Trend, durch verbesserte Wasserqualität der Nachwuchs des Fisches vorhanden ist, bleibt eine gewisse Blutauffrischung für den vorhandenen Bestand unausweichlich.


Da die herangewachsenen fangfähigen Fische dem Gewässer immer wieder entnommen werden, bedarf es immer einer Erneuerung des Blutes. Deshalb sollte es für den Verein wichtig sein, junge, nicht fangfähige Fische ins Gewässer einzubringen, um diese erst nach dem Ablaichen wieder auf die Fangliste zu setzen. So konnte der Verein vom Landesanglerverband 250 kg - 2- sömmerige Karpfen, 210 Stück Satzhechte, um 15 kg 10 cm große Schleien für die 3. Lache bekommen und aussetzen.
Wegen guter Kassenführung konnte ein Überschuss aus dem Fischereilehrgang erwirtschaftet werden. So konnten nochmals 200 Stück Satzhechte gekauft und ausgebracht werden. Die Besatzstrecke lag zwischen Grabow und Hechtsforthschleuse. In die beiden Lachen konnten dann noch 240 kg - 2-sömmerige Satz Karpfen und 10 kg Satz Schleien eingesetzt werden.
Im Dezember konnten nochmals 150 kg Karpfen in die 2. Lache ausgesetzt werden. Dieses Gewässer wurde dann, lt. Fischereigesetz für das Angeln, bis zum 15. Januar 2004 gesperrt. Am 27.6.2003 fand an der Muchow'schen Brücke das Jugendangeln statt. Leider nahmen nur 6 Jungangler an dieser Veranstaltung teil. Ob der frühe Ferientermin eine größere Teilnehmerzahl verhindert hat, lässt sich jetzt nicht mehr feststellen. Die Gruppe ist auch durch die Lehrgänge mit Prüfung stärker geworden. Es kann ja nur besser werden. Als Betreuer waren Karl-Heinz Diederich, Harald Soczka und Hartmut Senff mit von der Partie. Zu der schlechten Beteiligung kam auch noch ein sehr schlechtes Fang Ergebnis, so dass der Vorstand überlegt, dieses Angeln der Jugend an ein anderes Gewässer zu verlegen. Als Alternative kämen ein Teich in Platschow oder an einen Teich unseres Nachbarvereins Karstadt, an dem die Ludwigsluster Jugend in den vergangenen Jahren ihre Veranstaltungen durchgeführt haben.
Das Wochenende vom 8.8. bis 10.8.2003 stand wieder ganz im Zeichen der Partnerschaft. Dieses Jahr hatten wir die Angelfreunde von der Gruppe Teutoburger Wald in der NWA Osnabrück e.V. bei uns zu Gast. Das unser Sportfreund Karl-Heinz Bull ein hervorragender Organisator ist, hat er an diesen Tagen wieder mehrfach bewiesen. Die Gäste wurden nach ihrer Ankunft sehr herzlich begrüßt. Anschließend wurde gut und reichlich den leiblichen und flüssigen Genüssen zugesprochen. Dieses bewirkte dann auch eine freundschaftliche und kameradschaftliche Debatte über den Ausgang des sonntäglichen Wettbewerbs um den Wanderpokal. Am Sonnabend ging es dann nach Schwerin in unsere Landeshauptstadt. Bei herrlich warmem Wetter konnten wir unsere Gäste dann am Schweriner Teich, in der Orangerie und durch die Stadt führen. Die Fahrt mit dem „Petermännchen" rundete dann die Stadtbesichtigung ab, wobei unseren Gästen auch noch die Geschichte und die Architektur dieser schönen Stadt vom Fahrer des Petermännchens erklärt wurde. Am Abend konnten wir dann unsere Gäste mit einem schönen Stück „Gegrilltem" den leeren Magen füllen. Da man gewöhnlich auch wieder etwas „Flüssiges" zu sich nehmen musste, bewirkte gleichzeitig die freundschaftliche Diskussion um die siegreiche Mannschaft beim Wanderpokal. Gesponsert von unserem Ehrenmitglied Werner Raschke.
Am Sonntag war dann der Tag der Wahrheit. Es wurde an der 1. Lache geangelt. Als die Fische gewogen waren, wurde die Mannschaft von „Onkel Bräsig Grabow e.V." mit den Teilnehmern Karl-Heinz Bull, Horst Lüdtke, Toni Wurmser, Harald Soczka und Werner Martens zum Sieger erklärt. Der Pokal, der von der Gruppe Teutoburger Wald im Jahre 2002 gewonnen wurde, blieb jetzt wieder in Grabow.
Das Veteranenangeln am 2.10.2003 am Forellenteich in Gandow fand großen Anklang. Als Helfer für die Senioren waren Karl-Heinz Diederich, Harald Soczka und Hartmut Senff mitgefahren.
Der Vorstand kritisierte in diesem Falle sich einmal selbst. Was doch ein Novum darstellt. Von den 8 gewählten Vorstandsmitgliedern haben in der Vergangenheit nicht alle ihre „Hausaufgaben" gemacht, wie es eigentlich ihre Aufgabe gewesen wäre. So mussten die anderen Vorstandsmitglieder die doppelte Arbeit bewältigen, die sonst auf mehreren Schultern gelagert hätte.

 


Eine unzumutbare Situation. Denn sich statt in der Sonne des Vorstandes braun brennen zu lassen, ohne die zugedachte Arbeit in Angriff zu nehmen, dazu wurden diese Positionen nicht geschaffen. Hier ist jeder gefragt, der Arbeit übernehmen will, sie dann auch mit Leben füllen muss.
Der neue Vorstand wird sich bemühen, noch aktiver zusammenzuarbeiten. Es bedarf keiner Einzelkämpfer, sondern eines harmonischen Teams. Dann kann auch alle Arbeit für jeden erträglicher gestaltet werden. Dieses setzt auch gute Kommunikation unter den Vorstandsmitgliedern voraus. Nur ein Miteinander kann gute Arbeit gewährleisten. Mit dieser Selbstkritik oder Kritik, am vorherigen Vorstand, endet dieser Rechenschaftsbericht des Jahres 2003 und somit auch vorerst die Arbeit für dieses Jahr. Auf der Jahreshauptversammlung am 8.Februar 2004 wurde der Vorstand neu gewählt. Nach der Auszählung der gültigen abgegebenen Stimmen setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen:

Karl - Heinz Bull,
Hans Georg Grubba,
Hermann Wille,
Siegmund Grabow,
Karl - Heinz Diederich,
Harald Soczka,
Manfred Mund,
Hartmut Senff.

Die Naturschutzaufgaben an den Gewässern des Vereins sind Schwerpunkt der künftigen Arbeit des Vorstandes. Damit soll nicht gesagt werden, das nur der Vorstand tätig sein wird, er wird die Aufgabenverteilung übernehmen und Schwerpunkte setzen, mithelfen müssen alle Mitglieder im Rahmen ihrer Verpflichtungen der Arbeitseinsatz Leistungen. So konnten im Rechenschaftsbericht des vergangenen Jahres als erfüllte Aufgaben angesehen werden: An den Arbeitseinsätzen nahmen insgesamt 127 Mitglieder teil und leisteten 508 Stunden. Diese Einsätze standen voll unter dem Gesichtspunkt der Erhaltung und Pflege der Natur sowie der Gesunderhaltung der Gewässer. Von diesen Erhaltung - Einsätzen profitiert auch die Allgemeinheit. Kritik wurde an den Sommer Einsätzen vonseiten des Vorstandes geübt, da hier die Beteiligung recht mäßig war, obwohl es sicher im Sommer leichter ist, an einem Einsatz teilzunehmen. Trotzdem sparte der Vorsitzende nicht am Lob für die geleistete Arbeit. Die Gemeinschaftsveranstaltungen sind und bleiben ein Schwerpunkt im Vereinsleben. Das Anangeln am 3.4.2004 an der Elde bei den „Drei Birken" konnte der Sportfreund Siegmund Grabow für sich entscheiden. Es setzte sich gegen 37 weitere teilnehmende Konkurrenten durch. Nach Abschluss des Vergleichs wurde festgestellt, dass der Weißfischbestand in der Elde sehr gut ist. Das Sommer Angeln fand eine sehr gute Resonanz und wurde von 40 Mitgliedern angenommen. Dieses Angeln fand am Vereinsgewässer statt. Bester Teilnehmer wurde Benno Bull. Auch hier wurde ein guter und gesunder Bestand an Brassen und Plötzen festgestellt. Das Abangeln im September fand ebenfalls am Vereinsgewässer statt. Hier konnte sich Heinz Bull als Bester gegen seine 39 Konkurrenten durchsetzen. Das Raubfischangeln mit Blinker, Glossary Link Spinner auf Hecht & Co fand in Hechtsforthschleuse statt. Nach zwei Stunden intensiven Bemühens mussten die 15 Angler Arnold Schuld mit 2 Hechten als Besten anerkennen.
Auch die Jugend darf nicht zu kurz kommen. Wie jedes Jahr, so wurde auch in diesem Jahr wieder ein Jugendangeln durchgeführt. Gemessen an der Anzahl der Mitglieder, könnte die Zahl der Jugendlichen noch höher sein. Zur Zeit umfasst die Jugendgruppe 16 Mitglieder. Trotz des zweitägigen Jugendlagers war der Fangerfolg eher mäßig. Es konnten nur 2 Aale dem Gewässer entnommen werden. Dem Jugendleiter Siegmund Grabow gebührt der Dank der Jugendlichen und des Vereins für seine großen Bemühungen bei der Durchführung dieser Veranstaltung. Die Vergrößerung der Jugendriege sei eine der großen Aufgaben des Vereins.


Denn wo eine Aufgabe die Jugendlichen bindet, kann Naturschutz auch weitergegeben werden.
Zum Veteranen Angeln am letzten Sonnabend im August, ein Brauch, der sich bewährt hat, folgten der Einladung zahlreiche ältere Mitglieder. Sogar Ehrenmitglied „Fiete" Behrendt mit 92 Jahren war der Einladung gefolgt. Nach der Begrüßung ging es um 9:00 Uhr zum Angelgewässer. Nach der Veranstaltung am Wasser folgte dann noch eine gemütliche Runde mit Anglerlatein, Gegrilltem und später noch Kaffee und Kuchen. Ein Lob verteilte Christian Möhrer bei dieser gemeinsamen Runde an Siegmund Grabow und Karl-Heinz Bull für Organisation und Durchführung. Dieser erlebnisreiche Tag wird vielen in guter Erinnerung bleiben.
Der Freundschaftsvertrag mit der Gruppe Teutoburger Wald wurde nicht aus den Augen verloren. Als uns die Einladung erreichte, haben wir sie gerne angenommen. Vier Mitglieder sowie die Ehefrau des 1. Vorsitzenden reisten Richtung Osnabrück. Der Abend des Anreisetages wurde bei Sportfreund Heinrich Kleis verbracht. Eine wunderschöne und gemütliche Gartenanlage ließ uns bis spät am Abend ausharren. Am Sonnabend konnten wir am Sommerfest der Gruppe teilnehmen. Hier wurde u.a. Zielwerfen auf die Arenbergscheibe, Fleischmaden-Wettlauf, ein Magnetangelspiel und ein Kegelspiel angeboten. Auch für das leibliche Wohl wurde in bekannter Weise gesorgt. Heinrich Kleis mit seinem Grill, aber auch die Damen der Gruppenmitglieder hatten für köstliche Kuchen und Torten und Salate nebst Kaffee gesorgt. Der Wanderpokal wurde dann am Sonntag aus geangelt.

fachsimplei


mannschaftenGewonnen wurde er von den Teilnehmern der Grabower Riege „Onkel Bräsig e.V.". Der 1. Vorsitzende bedankte sich bei seinen Gastgebern und sprach gleichzeitig die Einladung für das nächste Jahr aus.
Einige Ausführungen zu unserem Fischbesatz, der sich im letzten Jahr doch wesentlich verbessert hat. Hier hat sich wohl der Hegering bewährt. Er vertritt gemeinsam die Interessen gegenüber dem Landesanglerverband. Diesem Hegering gehören die Vereine in Ludwigslust, Karstadt und Grabow an. So wurde auf das Jahr 2004 verteilt folgender Fischbesatz geliefert:

im März 150 kg zwei sömmerige Hechte (oberhalb Schleuse Grabow)
im April 400 kg Weißfisch (Hafen Grabow)
im November 250 Stück Salzkarpfen (oberhalb Schleuse Grabow)
im Dezember 5300 kg Weißfisch (ober-und unterhalb Schleuse Grabow).

Außerdem wurden im Dreenkrögener See und in der Brack bei Dömitz je 3 kg Glasaale eingesetzt. Besatzmaßnahmen, die vom Landesanglerverband genehmigt und bezahlt werden, dürfen nur in Gewässer ausgebracht werden, die auch vom Verbund gepachtet oder gekauft worden sind. Vereinsgewässer dürfen nicht damit besetzt werden. Aber auch der Verein hat Besatzmaßnahmen durchgeführt, die ja auch dann nur Vereinsmitgliedern wieder zugute kommen. So konnten 2 x 200 kg Forellen, 100 kg Karpfen (K3) und 10 kg Schleien eingebracht werden. Aufgrund dieser Maßnahmen wurde eine 4 wöchigen Sperre der Lachen vorgenommen. Die Forellen werden für das Veteranenangeln und das Silvesterangeln ausgesetzt.




jahreshauptversammlungZum Jahresende am 31. Dezember 2004 wird traditionell das Silvester Angeln durchgeführt. Es hatten sich zu dieser Jahres Abschluss Veranstaltung 32 Sportfreunde eingefunden. Das Wetter meinte es aber nicht besonders gut mit uns. So wurden lediglich einige Rotaugen und vier Forellen gefangen. Die wohl gleich als Abschluss Mahlzeit auf den Tischen der Fänger landeten.
Der Vorstand dankt allen Angel Freunden, die bereit waren, bei den zu lösenden Aufgaben mit zu helfen und den noch anstehenden Arbeiten mit anzupacken.
Das Jahr 2005 brachte erneut vielerlei Aktivitäten und Arbeiten, die der Verein zu bewältigen hatte. So wurden bei den durchgeführten Arbeitseinsätzen in den Monaten Februar bis Juli 344 Arbeitsstunden geleistet. Die allerdings wieder nur von 82 Sportfreunden bewältigt wurden. Der Verein hat zur Zeit 250 Mitglieder, von denen der größte Teil der Sportfreunde lieber die Arbeitsstunden in Geld leistet, als sich an der Arbeit für die Pflege und Erhaltung der Natur einzusetzen. Sie sind dann noch Nutzer dieser Gewässer Erhaltung und ziehen mit der Angel das gute Resultat aus dem Wasser. Der besondere Dank kann aber nur den aktiven Mitarbeitern der „Gesund Erhaltung" ausgesprochen werden.
Die gemeinsamen Angel Veranstaltungen sind aber immer wieder kleine Höhepunkte im Vereinsleben. Zum An Angeln an den „drei Birken" am Eide Kanal nahmen 41 Sportfreunde teil. Einen Rekord Fang gab es allerdings nicht. Allgemeine Meinung, der Weiß Fisch Bestand ist sehr gut. Es könnten aber auch mal andere schöne Schuppenträger an die Angel gehen.
Das Sommer Angeln wurde an den Vereins Gewässern durchgeführt. Hier fanden sich „nur" 32 Sportfreunde ein, obwohl das Gewässer vor der „Haustür" der meisten Sportfreunde liegt.

Das Mühen dieser aktiven Petrijünger wurde dann aber nicht belohnt. Es wurde sehr mäßig gefangen.
Das Jugendangeln im Sommer wurde an die Vereinsgewässer verlegt. Zu diesem Zweck wurden einige Forellen in die Lachen ausgebracht, um den Anreiz zu vergrößern. Dieses wäre allerdings nicht nötig gewesen, denn die Begeisterung der Jugendlichen, die Zahl hat sich übrigens in Gegensatz zum Vorjahr verdoppelt, war sprichwörtlich. Am ersten Tag war es möglich, pro Angler 5 Forellen zu fangen. Das taten die Jungangler auch mit Begeisterung.. Da die gefangenen Fische geräuchert werden sollten, mussten auch die Vorbereitungen dazu getroffen werden. Die Begeisterung war groß. Beim Nachtangeln konnten die Erwartungen nicht erfüllt werden, da es nur einen maßigen Glossary Link Aal gab. Der Vormittag wurde auch mit Theorie ausgefüllt, damit auch eine gute Prüfung später dazukommt. Am liebsten hätten die Jugendlichen noch einen Tag länger am Wasser zugebracht, so verbunden war man mit der Natur und dem sportlichen Fischen.

heimvorteil


Ein weiterer Höhepunkt ist jedes Jahr das Veteranen Angeln. Hierzu hatten sich 18 Senioren eingefunden. Die Betreuung wurde von den Sportfreunden Karl - Heinz Bull und Sigmund Grabow übernommen.
Ein besonderer Höhepunkt im Vereinsleben ist der Freundschaftsvertrag mit den Sportfreunden aus der NWA e.V. der Gruppe Teutoburger Wald. Die Gäste waren mit 26 Sportfreundinnen und Freunden angereist. Der Grund der zahlreichen Beteiligung war die Feier zum 10 jährigen Bestehen des Freundschaftsvertrages. Den Gästen war die Jugendherberge als Quartier bereitgestellt worden. Der Sonnabend wurde ausgefüllt mit einer Fahrt nach Warnemünde verbunden mit einer Hafenrundfahrt. Auch die „Weiße Stadt am Meer Heiligendamm" war ein Ziel der Rundreise. Der Sonntag war dann der Höhepunkt dieser Veranstaltung. Die Damen waren in Ludwigslust mit dem Bus auf „Besichtigungstour",während die „Männer" um ihre „Ehre" kämpften.




Es ging um den „Freundschaftswanderpokal". Er blieb nach „hartem" Kampf bei den Sportfreunden des Vereins „Onkel Bräsig". Nach der Bewirtung, Spanferkel, später noch Kaffee und Kuchen traten die Gäste die Heimreise an. Allen Beteiligten wird dieser schöne Tag in guter Erinnerung bleiben. Der Dank der Gäste an die Gastgeber war mehr als nur eine Höflichkeitsgeste. Sie haben sich in Grabow bei den Sportfreunden des Vereins „Onkel Bräsig e.V." sehr wohl gefühlt. Es wird Fortsetzungen geben.

 

freundschaftsangeln

Eine Umwelt Aktion, gestartet von der Stadt Grabow, brachte einige Taucher in die Vereinsgewässer. Hier sollte vor allen Dingen nach Unrat gesucht werden. Allgemein bekannt sind Gewässer für „Sperrmüll" - Lagerstätten. Glücklicherweise war dieses aber nicht der Fall. Ergebnis: saubere Gewässer.
Das Raubfischangeln im November 2005 brachte trotz der kalten Witterung noch 18 Sportfreunde ans Gewässer. Zwei Hechte und ein Barsch waren die ganze Beule. Zum Silvesterangeln kamen ebenfalls noch 18 ganz verwegene Angler an das zugefrorene Gewässer. So wurden Löcher ins Eis geschlagen, um den Köder unter Wasser anbieten zu können. Die Ausbeute war, einsetzender Schneefall behinderte zusätzlich, sehr mager. Da kam der Anbieter für Glühwein den Anforderungen nur sehr knapp nach, da die Nachfrage sehr groß war.
Der Landesverband hat im Jahr 2005 einige Besatzfische geliefert. Bei Neu-Göhren wurden 2000 kg Plötze ausgesetzt. 33 kg Satzaal verteilt im Dreenkrögener See. Lange Kuhle Dömitz und Schmöler Brack. 400 Karpfen K 1 davon 300 Karpfen in Grabow und 100 in Neustadl-Glewe. Außerdem wurden 600 kg Karplen K 3 verteilt in Eldena, Neu Kalliß, Lange Kuhle Dömitz und Schmöler Brack eingesetzt.




Im Spätherbst wurden noch 125 Hechte ca. 30 cm, unterhalb von Grabow bis zur Güritzer Schleuse und Malliß ausgesetzt. Aus eigenen Mitteln hat der Verein Forellen in die Vereinsgewässer ausgesetzt. Der Besatz erfolgte in zwei Schritten. Der erste Besatz beinhaltete 200 kg und später noch einmal 100 kg. Der Vorstand dankte allen aktiven Mitgliedern für ihren Einsatz im Jahre 2005. Er hofft auf noch bessere Beteiligung im kommenden Jahr. Die Ausgabe der Angelkarten war für den Vorstand die letzte große Tätigkeit für das abgelaufene Jahr. Das Silvesterangeln sollte den Sportfreunden Gelegenheit geben, das Angeljahr gemütlich ausklingen zu lassen. Für das Jahr 2006 standen wieder einige wichtige Aufgaben an. Diese resultieren in der Hauptsache aus den vielen Arbeiten zur Erhaltung der Natur. Da auch an der Müritz-Elde-Wasserstraße Reinigungsaktionen zu bewältigen waren, mussten mehr Arbeitsstunden als sonst geleistet werden. Doch an den angesetzten Terminen Februar und März beteiligten sich lediglich 76 Mitglieder. Trotzdem konnten noch 356 Arbeitsstunden geleistet werden. Merken die „faulen Mitglieder" denn nicht, dass auch ihre Arbeitskraft willkommen ist? Mit Geld alleine wird die Natur nicht sauberer. Hier bliebe nur eine drastische Erhöhung des „Frei Kaufgeldes" von den Arbeitseinsätzen. Es ist und bleibt weiterhin Hauptaugenmerk des Vereins, die Arbeiten zum wesentlichen Anteil bei der Erhaltung und Pflege der Natur, sowie der Gesund Erhaltung der Gewässer zu machen. Die Allgemeinheit profitiert von diesen Einsätzen. Den tatkräftigen und aktiven Vereinsmitgliedern kann an dieser Stelle für ihre geleistete Arbeit nur der Dank des gesamten Vereins übermittelt werden. Am 8.April 2006 fand bei stürmischem Wetter das Anangeln an der Müritz-Elde-Wasserstraße statt. 39 Sportfreunde wollten sich in die Siegerliste eintragen lassen, es gelang aber nur dem Sportfreund Mario Diederich. Er konnte die meisten Fische landen. Beim Tanz in den Mai der Stadt Grabow unter dem Motto „Grabow lässt die Hexen tanzen" hat sich unser Verein mit einem Stand an den Festlichkeiten beteiligt. Um diesen Stand zu „beschicken" haben sich die Sportfreunde Hartmut Senff, Siegmund Grabow und Karl-Heinz Bull zur Verfügung gestellt. Der Erfolg blieb nicht aus. Der Dank gilt diesen drei Aktiven.
Das Jugendnachtangeln wurde am 16. und 17 Juli 2006 an den Lachen und der angrenzenden Müritz-Elde-Wasserstraße durchgeführt. Die Teilnahme der Jugendlichen war erfreulich hoch,obwohl leider kein Aal gefangen wurde. Das Forellenangeln am Freitag war auch nicht gerade vom Erfolg gekrönt. Dafür wurden am Samstag Vormittag dann theoretische Kenntnisse vermittelt, um den Jugendlichen Wissen zu vermitteln, damit in Zukunft schlechte Fänge vermieden und die Prüfung bestanden werden kann. Die Helfer gaben sich bei diesem Treffen der Jugend reichlich Mühe, somit gebührt ihnen der Dank der Jugend und des Vereins. Das Sommerangeln am 30.Juni wurde an den Vereinsgewässern durchgeführt. Es waren 32 Petrijünger erschienen um sich dem Wettstreit zu stellen. Obwohl alle Anwesenden gute Fänge zu verzeichnen hatten, war der Sportfreund Detlev Manteufel nicht zu schlagen. Der letzte Sonnabend im August war den Senioren zu ihrem „Veteranenangeln" reserviert. Dieser Einladung wurde gern Folge geleistet. Da die Forellen wohl wussten, dass noch Kaffee und Kuchen auf die Herren mit der Angelrute warteten, ließen sie sich nicht mit einem Köder überlisten. Wer Kuchen hat, braucht keine Forellen. So wurde dann noch gegrillt, was aber nichts mit Fisch zu tun hatte. Den Organisatoren und Frau Diederich, die sich viel Mühe gab, den Wünschen der Herren gerecht zu werden, recht herzlichen Dank.

Einladung zum Besuch unserer Patenschaftsfreunde aus der NWA - im Teutoburger Wald wurde mit Freude angenommen. Als wir am 2. September in Georgsmarienhütte eintrafen, wurden wir von Sportfreund Werner Raschke und Frau Hildegard recht herzlich empfangen. Dann ging es weiter zum Sportfreund Heinrich Kleis. Sportfreund Karl-Heinz Gaukelsbrink holte einige unserer Mitglieder vom Sportfreund Raschke ab, da bei Heinrich Kleis der Parkraum sehr begrenzt ist. Dort wurden wir dann von den anderen Gruppenmitgliedern der Gruppe Teutoburger Wald schon erwartet. Das wir nicht hungrig oder durstig ins Bett mussten, war reichlich gesorgt. Am Samstag Nachmittag fuhren wir dann nach Glandorf/ Sudenfeld zum Bauern Horstmann. Hier konnten wir Dinkelbier und Dinkelkuchen probieren. Zur Überbrückung bis zum Abend konnten wir dann noch „Swin -Golf" spielen. Was allen sehr viel Spaß gemacht hat, da alle Teilnehmer zu Gruppen auf den Parcours geschickt wurden. Die besten Gruppen erhielten einen kleinen Preis. Der Sonntag war dann dem „Vergleichskampf" um den Wanderpokal gewidmet. Die Gruppe Teutoburger Wald hatte hier die Nase vom und konnte den Pokal in Glandorf behalten. Nach dem Mittagessen ging es dann, gegen 15:00 Uhr wieder Richtung Grabow. Am 23. September 2006 waren 26 Sportfreunde angetreten, um ihr großes Glück an einen schönen Altweiber Sommertag zu versuchen. Aber wie es so im Leben ist, nur einer kann gewinnen. In diesem Fall war es Hartmut Senff, der alle anderen Wettkampfer hinter sich lassen konnte.
Das Raub Fisch Angeln am 18. November 2006 wurde erstmals an der Glossary Link Elbe bei Rüterberg veranstaltet. 13 Sportfreunde versuchten sich im Wettbewerb. Jung Angler Alexander Schutt bewies den alten Hasen, dass auch die Jugend ein „Anrecht" auf den ersten Platz hat. Er konnte einen Hecht und einen schönen Zander landen.

annelieseklausEs ist erstaunlich, dass die 80 jährige Anneliese Klaus noch die Bewirtung in solcher Bravour bewältigte. Ihr ein herzliches Dankeschön und ein kräftiges Petri Heil!


silvestertrunkDas Silvesterangeln fand bei stürmischen und regnerischen Weiter statt. Trotzdem halten sich 52 Sportfreunde zu dieser abschließenden Veranstaltung eingefunden. Ob der gute Glühwein und der heiße Kaffee ein "Zugpferd" waren? Der gute Fang blieb aus, obwohl mancher noch auf einen "Silvester - Karpfen" gehofft hatte. Zu den Besatzmaßnahmen noch einige Ausführungen:
Aus Vereins Mitteln wurden 200 kg Forellen zum Jugendnachtangeln. 150 kg Forellen zum Veteranenangeln und 100 kg zum Silvesterangeln in die 2. Lache eingesetzt.
Vom Landesanglerverband wurde folgender Fischbesatz für die Müritz-Elde-Wasserstraße um Grabow geliefert. Am 12. April 2006 - 150 Stück ca. 40 cm Hechte, am 21. Oktober 2006 - 100 kg ca. 25 cm Karpfen, am 6. November 2006 - 300 Stück ca. 40 cm Hechte.
Einen erfreulichen Abschluss fand das Jahr 2006 mit der Ehrung von Sportfreund Karl-Heinz Diederich. Er erhielt die Silberne Ehrennadel des Landesanglerverbandes für seine hervorragende Arbeit als Kassenwart des Vereins "Onkel Bräsig" e.V. Grabow.

Protokoll zur Kassenprüfung

Aufgrund der Satzung wurde die Kassenprüfung und das Belegwesen für den Zeitraum vom 01.01.2006 bis zum 30.06.2006 durch die Sportfreunde Möhrer und Dohrmann im Beisein vom Vorsitzenden Sportfreund Bull und Kassenwart Sportfreund Diederich. durchgeführt. Zur Kontrolle wurde das Kassenbuch sowie die entsprechenden Belege und Bankauszüge vorgelegt. Es wurden bei der Überprüfung keine Mängel festgestellt. Kassenbuch und Belege waren chronologisch geführt bzw. abgelegt. Es wird eine ordnungsgemäße Buchführung bestätigt.

Gez. Möhrer, gez. Dohrmann

 




Das Jubiläumsjahr 2007 brachte nicht nur die Vorbereitung auf die Ereignisse mit sich, sondern auch die Jahreshauptversammlung musste gut vorbereitet werden, da es galt, zwei aktive Sportfreunde zu ersetzen. Harald Soczka, ein ganz Aktiver, war im vergangenen Jahr verstorben, und der langjährige 1. Vorsitzende, Karl-Heinz Bull, trat aus Altersgründen nicht wieder zur Wahl an. Er hatte in seinem "Vereinsleben" zahlreiche Positionen bekleidet, so dass er jetzt den jüngeren Platz machen wollte. Diese Entscheidung wurde von allen Sportfreunden gewürdigt. So fanden am 4.2.2007 die Neuwahlen zum Vorstand statt. Nach der Auszählung der Stimmen setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen:

 

1 .Vorsitzender: Hans Georg Grubba,
stellvertretender Vorsitzender: 
Hartmut Senff,
Kassenwart: Karl - Heinz Diederich,
Jugendwart: Siegmund Grabow,
Gewässerwart: Werner Martens (Wiederwahl),
Sportwart: Manfred Mund ,
Natur- und Umwelt: Hermann Wille,
Schriftführer: Heiko Bierschenk (Wiederwahl).

In seiner ersten Rede als neuer Vorsitzender dankte er allen Sportfreunden für das entgegen gebrachte Vertrauen. Dem scheidenden 1. Vorsitzenden Karl-Heinz Bull dankte er für seine langjährige vorbildliche Tätigkeit zum Wohle des Vereins. Er werde, so der neue Vorsitzende, sich Mühe geben, auch zum Wohl es Vereins und seiner Sportfreunde tätig zu sein. Er habe ja ein gutes Vorbild.
Aber es gibt ja auch Tage, an dem man richtig anpacken muss. So standen Arbeiten zum Wohle der Gewässer und deren Bewohner, der "Schuppenträger" auf dem Programm. Das Programm war schon sehr reichlich zum Jahresanfang bemessen, 10. und 24. Februar sowie 10. März. Der für das Ressort Natur-und Umwelt zuständige Sportfreund Hermann Wille registrierte am Ende eine sehr magere Beteiligung. Es wurden insgesamt 348 Stunden geleistet. 5 Sportfreunde, nämlich Hartmut Senff = 20 Stunden, Werner Martens = 16 Stunden, die Gebrüder Detlef und Peter Manteufel mit je 8 Stunden und Siegmund Grabow mit ebenfalls 8 Stunden, ergibt eine Summe von 52 Stunden. So müssten sich rein rechnerisch auf die restlichen Mitglieder, nämlich 235 gleich 188 Stunden verteilen. Das Ergebnis ist besorgniserregend: 1 Stunde und 25 Minuten für die restlichen Sportfreunde. Da wachsen dem Sportfreund Wille sicher bald "graue Haare" in Anbetracht dieser "Arbeitswut".
Beim Anangeln, das am 14.04.2007 am Nachmittag angesetzt war, trafen sich 36 Sportfreunde am Müritz-Elde-Kanal zwischen Grabow und Fresenbrügge. Obwohl sich das Wetter von der besten Seite zeigte, waren die Fänge nicht überwältigend. Trotzdem konnten drei Fänger geehrt werden. Bester des Tages war Mario Diederich, gefolgt von Wilhelm Jahncke und Manfred Bolte.

amtsanzeiger


Dem Jugendwart Siegmund Grabow dürfte es nicht anzurechnen sein, dass beim Jugendangeln am 15. und 16. Juni nur 9 Teilnehmer erschienen waren. Die Gruppenstärke beträgt 17 Jugendliche und Kinder. Ob hier der demographische Faktor eine Rolle spielt dürfte die Zukunft zeigen. Denn von Seiten des Vereins wird ja genügend getan, um den Jugendlichen ein interessantes Programm zu bieten. So wurden zum Jugendangeln allein 200 kg Forellen in das Gewässer ausgesetzt, um die Fangergebnisse zu erhöhen. Ob die Jugend gar keinen Fisch mehr mag? Denn die Zeiten, um die Forellen Fangen zu können, war ja nicht zu kurz bemessen. So durfte von Freitag dem 15.6. ab 16:00 Uhr bis zum Sonnabend 10:00 Uhr geangelt werden. Als Verpflegung war auch nicht der gefangene Fisch vorgesehen, denn für das leibliche Wohl hatte der Verein ausreichend gesorgt. Trotzdem bleibt hinter der schlechten Beteiligung ein großes Fragezeichen.

jugendangelnDas Sommerangeln brachte gleichzeitig den Höhepunkt des Jubiläumsjahres. Es war für den 07.07.2007 um 5:00 Uhr früh an den vereinseigenen Lachen angesetzt, zu den 40 angetretenen Grabower Sportfreunden gesellten sich noch 4 Sportfreunde. Manfred Franz, Reinhold Strotmann, Rolf Overbeck und Werner Raschke aus der Gruppe Teutoburger Wald, die aber bei der Siegerehrung nicht mitreden konnten. Auch der Freundschaftspokal ging wieder an die Sportfreunde "Onkel Bräsig" Grabow. Die Sieger bei der Einzelwertung waren: Mario Diederich, Hartmut Senff und Thomas Diederich.
Die Feierstunde zum Jubiläum fand um 14:00 bis 16:00 Uhr auf der "MS Luise" bei einer Fahrt vom Grabower Hafen nach Güritz und zurück statt.
Der 1. Vorsitzende konnte auf dieser Fahrt einige Ehrengäste begrüßen. Es waren das Gründungsmitglied und langjährige 1. Vorsitzende des Vereins – Friedrich Wilhelm Behrendt, den 1. Vorsitzenden des Regionalanglerverbandes Werner Promer sowie weitere Vertreter befreundeter Vereine, sowie eine Anzahl verdienter Mitglieder des Vereins.
Er sagte unter anderem: "Ich möchte euch herzlich an Bord der MS 'Herzogin Luise' begrüßen. Es freut mich, dass ihr die Zeit gefunden habt, das 60 jährige Bestehen unseres Angelvereins 'Onkel Bräsig' Grabow e.V. in einer Feierstunde zu würdigen. Ganz besonders möchte ich in unserer Runde Herrn Friedrich Wilhelm Behrendt begrüßen, vielleicht muss ich besser 'Fiete' sagen, damit auch jeder weiß, wer gemeint ist.


 Den weiten Weg haben unsere Freunde der Angelgruppe 'Teutoburger Wald' aus dem Raum Osnabrück nicht gescheut, die ich ebenfalls recht herzlich begrüßen möchte".
Anschließend erfolgte ein Rückblick auf, durch den Angelsport, sehr intensiv geprägter Jahre.

fiete

Zum Schluss sprach Hans-Georg Grubba noch einige Dinge der jüngeren Vereinsgeschichte an. "Nach der Wende schlossen sich Betriebsgruppen und Ortsgruppe im Jahr 1990. wieder zusammen. Es erfolgte die Eintragung als Verein beim Amtsgericht Ludwigslust. Neue Kontakte wurden geknüpft bzw. Alte wieder aufleben lassen. So kam es, dass 1995 partnerschaftliche Beziehungen zur Angelgruppe "Teutoburger Wald" aus Osnabrück gepflegt werden.
Leider gibt es auch Entwicklungen, welche wir nicht gutheißen können. Dazu gehört an erster Stelle unser Mitgliederschwund. Halten wir 1990 noch 480 Mitglieder, so sind es gegenwärtig 240. Eine der Hauptursachen ist mit Sicherheit der Einwohnerschwund der Stadt Grabow. Aber - wir werden nicht kampflos aufgeben, das heißt, wir werden die Jugendarbeit verstärken müssen. Anschließend möchte ich Allen herzlichen Dank sagen, die unserem Verein geholfen haben. Im Besonderen möchte ich danken: Herrn Friedrich Wilhelm Behrendt- Mitbegründer des Vereins und er leitete 13 Jahre noch als 1. Vorsitzender die Geschicke des Vereins. Herrn Werner Raschke - er schrieb für uns die Vereinschronik. Sohn von Kurt Raschke (Mitbegründer und Vorsitzender des Vereins) Herrn Karl Heinz. Bull - leitete viele Jahre als 1. Vorsitzender den Verein." Soweit die Ausführungen des 1 .Vorsitzenden Hans-Georg Grubba.

 



bootstour



v.l.n.r.
Werner Raschke,
Hans-Georg Grubba,
Werner Prommer,
(RAV Süd-West Meckl.
1. Vorsitzender)
Frau Kärtner
(Stadtverw. Grabow)
fisch




Geschenk in Groß- aufnahme

Delegationsleiter der Gruppe "Teutoburger Wald", Wemer Raschke überreicht Hans-Georg Grubba ( 1.Vorsitzender) das Geburtstagsgeschenk auf dem MS "Herzogin Luise"

Noch im gleichen Monat nämlich am 30.07.2007 feierte unser Ehrenmitglied und Mitbegründer des Vereins Behrendt seinen 95. Geburtstag. Die herzlichsten Glückwünsche des Vereins überbrachten Hans-Georg Grubba und Helmut Senff.
Das Veteranenangeln ist zu einem festen Bestandteil des Vereinslebens geworden. Zeigt es doch die Bereitschaft, sich der älteren Mitglieder in besonderem Maße zu widmen. Auch, wenn dieses Angeln nur einmal im Jahr statt findet, sind die älteren Mitglieder nicht vergessen. Die Organisatoren lassen sich einiges einfallen, um diesen Tag interessant zu gestalten. So trafen sich am 25.08.2007 an der 2. Lache 18 Sportfreunde, um die für sie extra ausgesetzten 200 kg Forellen an den Haken zu bekommen. Den älteren Sportfreunden wurde dafür auch etwas mehr Zeil eingeräumt, als es sonst bei einer Jagd auf die "Schuppenträger" üblich ist. Es durfte von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr geangelt werden, wobei eine Mittags- und Kaffeepause die "Jäger" von den Plätzen lockte. Die angenehme Atmosphäre schulen sich die "Senioren" selbst, durch ihre ausgeglichene Wesensart und Freundlichkeit. 

veteranenzelt


amtsanzeiger2

Der Dank der Sportfreunde, Gruppe Teutoburger Wald, erschien am 3. August im Grabower Amtsanzeiger. Das Abangeln, zeigt, dass das Jahr sich schon wieder dem Ende neigt. Die Saison war, das zeigen die Ergebnisse, nicht so erfolgreich wie es in den vergangenen Jahren der Fall war. Trotzdem wollte niemand von einer schlechten Saison reden. Teils lag es auch an der immer kleiner werdenden Teilnehmerzahl, was auch durch den Mitgliederschwund, der bereits angesprochen wurde, zurück zu führen sei. So fand am 29.09.2007 an der 1. und 2. Lache, sowie an der angrenzenden Elde, das Angeln statt. 34 Mitglieder wollten es noch einmal versuchen, einen schönen Fisch auf die Schuppen zu legen. Da auch für das leibliche Wohl gesorgt war, brauchte keiner zu bangen, hungrig nach Hause gehen zu müssen, falls der Fang ausblieb. Es konnten noch drei Fänger geehrt werden. Den ersten Platz belegte Mario Diederich, gefolgt von Hartmut Senff und Rudi Lange. Das Raubfisch angeln am 17.11.2007 wurde in der Zeit von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr durchgeführt. Die geplante Strecke, Elbe, musste wegen Hochwassers abgesagt werden. Geangelt wurde dann am Kanal im Bereich Fresenbrügge - talwärts. Es herrschte zwar nass - kaltes Wetter, trotzdem waren noch 9 verwegene Sportfreunde erschienen. Seniorin Anne Klaus hielt in dieser "schweren Stunde" Kaffee, Glühwein und Würstchen parat, um die Laune nicht ganz sinken zu lassen. Das Fazit dieses Tages war, Frank Dargel wurde Raubfischkönig. Da auch alle anderen Veranstaltungen bereits absolviert waren, die für die Königswertung ausschlaggebend waren, konnte auch der Anglerkönig des Jubiläumsjahres 2007 bekannt gegeben werden. Anglerkönig wurde Mario Diederich.


pokalgewinner

 gaeste

 




gemeinschaft
herzoginluise


Den Titel des Vizekönigs konnte sich Karl-Heinz Diederich sichern, den undankbaren dritten Platz belegte Hartmut Senff. Das Silvesterangeln wurde noch am 31.12.2007 in der Zeit von 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr an den Lachen durchgeführt. Da die Vorbereitungen auf die Silvesterfeiern wohl von den Ehefrauen durchgeführt wurden, waren noch 54 Sportfreunde ans Gewässer geeilt. Da in den letzten Jahren die Karpfen immer wieder lieber selber den Jahreswechsel feiern wollten, wurden in diesem Jahr einmal 100 kg Forellen ausgesetzt. Vielleicht waren die Forellen das Zugpferd für das zahlreiche Erscheinen. Statt Karpfen wurden ca. 60 Forellen gefangen.
In Anbetracht der 500 kg ausgebrachten Forellen im Laufe des Jahres aus dem "Vereinsvermögen" ist der vom Landesanglerverband gelieferte "Karpfen" von insgesamt 200 kg mehr als dürftig. Diese Besatzkarpfen wurden allesamt oberhalb und unterhalb von Grabow ausgebracht. Zu bemerken wäre, dass alle gelieferten Fische die Größe "K 2" hatten.

 

behrendt95


urkunde


brcke

Eine Brücke verbindet als Übergang zwei Ufer eines Flusses.
Am 13.6.1961 wurde eine Brücke abgerissen. Dieser Abriss war die Trennung eines Übergangs, er war gleichzeitig auch eine Vernichtung einer Verbindung zwischen den Menschen. Fast 40 Jahre dauerte es. bis eine neue Brücke gebaut war. die Brücke der Verständigung und Menschlichkeit als Übergang zu Menschen gleicher Sprache und Wesensart.
Für mich bedeutete dieser Brückenschlag eine Rückkehr in die Stadt meiner Jugend, die Verbindung zu alten Freunden und Bekannten wieder herzustellen.
Die 60 jährige Vereinschronik von "Onkel Bräsig", die auch ein Stück Grabower Geschichte darstellt, ist gleichzeitig ein Zeichen der Verbundenheit, die ich schreiben durfte. Mit diesem letzten Chronikteil beende ich meine Tätigkeit als Chronist. Das Symbol der Brücke, als Weg, mit Absicht die alte Rehberger Brücke gewählt, nach Grabow, möchte ich nicht missen. So hoffe ich, auch weiterhin die Brücke passieren zu dürfen, die ich im Jahre 1995 mit dem Freundschaftvertrag gebaut habe.

Petri Heil                        
unterschrift_raschke