1. Vereinsgewässer
    Unsere Vereinsgewässer besteht aus zwei erhalten gebliebenen Altarmen der Glossary Link MEW in Grabow. lache1sFrüher wurden die Altarme wegen ihrer Nähe zum Schützenhaus auch Schützenhauslachen genannt. Die Lachen stehen in Verbindung zur Glossary Link Elde, so dass die Fische rein und raus ziehen können. Im Frühjahr ziehen viele Fische zum Laichen in den Lachen, in dieser Zeit kann sich bereits ein Ansitz auf Glossary Link Aal lohnen. Nach dem Schlüpfen der Brut im Sommer jagen oft große Barsche und Rapfen in den Lachen. Auch werden gelegentlich Hechte gefangen. Weiterhin kann man regelmäßig Schleie und Rotfedern erbeuten. Der Karpfen wird nur von wenigen Anglern geziehlt beangelt. In den letzten Jahrzehnten wurden jedoch schon Karpfen von über 20 Pfund gefangen. Natürlich kommen auch noch reichlich Plötzen und kleine Brachsen vor. Zum beangeln der Glossary Link Lache ist eine Mitgliedschaft im Grabower Angelverein notwendig, Gastangelkarten werden nicht verkauft.
    lache2s

  2. Müritz-Elde-Wasserstraße
    Wer bereits eine Berechtigung für Glossary Link VDSF- Gewässer des Landesanglerverbandes Mecklenburg-Vorpommern hat, kann sein Glück in der MEW (auch nur Elde genannt) versuchen. elde1Da die MEW als Schifffahrtsstraße genutzt wird ist auf der gesamten Strecke eine Tiefe von 1,80 m garantiert. An einigen Stellen vertieft sich die Elde auf bis zu 3 m. Die Breite der Wasserstraße liegt zwischen 20 bis 25 m. Die Fließgeschwindigkeit ist Niederschlagsabhängig, da die Elde auch zur Entwässerung der Mecklenburger Seenplatte dient. Im Sommer fließt der Fluss meistens recht langsam und im Winter dagegen recht stark. Hinter Grabow zweigt sich die Alte Elde von der MEW ab, wodurch ihre Fließgeschwindigkeit abnimmt. Durch die hohe Fließgeschwindigkeit im Winter friert die Elde auch nur selten komplett zu. Das Angeln kann deshalb das ganze Jahr über ausgeübt werden. elde1w
    Der Fischbestand setzt sich aus Plötz, Brachsen, Güster, Glossary Link Barsch, Ukelei, Aland, Döbel, Schleie, Karpfen, Rapfen, Zander, Hecht, Aal, Kaulbarsch, Gründling, Quappe und Wels zusammen. Die Brachsen hatten früher ein Durchschnittsgewicht von 1 bis 2 kg. Exemplare von 3 bis 4 kg waren auch keine Seltenheit. Heute werden überwiegend kleine Brachsen bis 0,5 kg, gelegentlich bis 2kg gefangen. Ursache ist wohl die verbesserte Wasserqualität der Elde und damit eine Umstrukturierung der Nährstofftiere. Ebenfalls ist der Zanderbestand in den letzten Jahren zurück gegangen. Dafür vermehrt sich jedoch der Wels immer mehr. Bisher wurden im Bereich Grabow nur kleine Welse unter einem Meter gefangen, weiter oberhalb konnte jedoch schon ein Wels von 1,40 m gefangen werden.

  3. Die Alte Elde
    Mit der Alten Elde wird der ursprüngliche Flusslauf der Elde bezeichnet. Hinter Grabow schlängelt sich der Fluss mäandrierend durch die Wiesen. Die Alte Elde wurde durch die BIMES Binnenfischerei GmbH angepachtet und an den Landesanglerverband weiter verpachtet und darf mit der Landeskarte für Mecklenburg-Vorpommern beangelt werden. Wer nicht Mitglied des LAV MV ist kann direkt bei der BIMES Tages-, Wochen- oder Jahreskarten erwerben. Beim Angeln in der Alten Elde sind nur 2 Handangeln erlaubt und der Hecht und Zander ist vom 01.01 bis 30.04. geschont. Es dürfen nur 2 Hechte, Zander, Aale oder Karpfen jedoch insgesamt nur max. 3 der genannten Arten gefangen werden.
    alteeldeDer Abschnitt zwischen Klein Laasch und Hechtsforthschleuse wurde in den 60er Jahren begradigt. Dadurch ist der Fluss recht fischarm und anglerisch wenig interessant. Lediglich das Glossary Link Spinnangeln auf Barsch lohnt sich an einigen wenigen Stellen. Hinter Grabow ist die Alte Elde jedoch ein reizvolles Angelrevier. Die Alte Elde hat keinen störenden Schiffsverkehr, die Tiefe schwankt von weniger als 1 m bis mehrere Meter. Viele Altarme säumen den Lauf des Flusses, die nicht selten recht tief sind. Die Breite beträgt im Schnitt nur 10 bis 15m und die Strömung ist ganzjährig recht schnell. Der Fischbestand ist ähnlich dem der MEW, jedoch sind in der Alten Elde große Aländer und Döbel (bis 5 kg) häufiger anzutreffen. Für Barschangler gibt es viele lohnende Stellen, wie z.B. die Otterberge bei der Schleuse Güritz. Auch der Aal und die Quappe wurden bisher gut gefangen. Beide Arten sind aber auch hier Rückläufig.

  4. Kuhle Kremmin
    Seit 2009 hat der Landesanglerverband eine Kuhle nähe Kremmin dazu gepachtet. Die Kuhle besitzt einen Bestand an Karauschen und wird schon seit Jahren regelmäßig mit Karpfen besetzt. Die Kuhle ist ca. 25 m x 25 m groß und maximal 2 m tief.

    Kuhle bei Kremmin

  5. Forellenteiche
    Wenn es mal in der Elde nicht beißt, kann man in einen der umliegenden Forellenteiche ausweichen. Nur wenige Kilometer von Grabow entfernt liegt der Forellenteich Weselsdorf. Er ist 20.000 m² groß und wird in vier Angelteiche geteilt. Ein Bereich ist für Forelle mit einem Durchschnittsgewicht von 500 g reserviert. Hier kann man für 11 € 5 Stunden soviel Forellen fangen wie man will. Topstellen sind hier auf dem Steg. Ein zweiter Bereich ist im Winterhalbjahr für große Forellen (Lachsforellen) mit Gewichten zwischen 1,5 bis 6 kg vorgesehen. In der warmen Jahreszeit wird der Teich mit Stören von 3 bis 6 kg besetzt. Der dritte Teichabschnitt ist als Mischteich angelegt, hier gibt es große Forellen, Welse, Hechte, Zander, Karpfen und im Sommer afrikanische Welse. Für „Angler“ die mal schnell einige Forellen benötigen ist ein Kiloteich vorgesehen. Hier müssen die Forellen nach Gewicht bezahlt werden.
    Eine zweite Anlage befindet sich in Parchim. Sie besteht aus drei kleinen Teichen, die mit Grundwasser gespeist werden. Die ersten beiden Teiche werden mit Portionsforellen um die 500 g besetzt. Der dritte Teich wird im Winterhalbjahr als Lachsforellenteich und im Sommerhalbjahr als Stör- und Welsteich genutzt. Karpfen können das ganze Jahr über gefangen werden.
    Eine dritter Teich befindet sich in Platschow nah an der brandenburgischen Grenze. Der Teich ist ca. 1,5 ha groß und wird mit Lachsforellen in der kalten Jahreszeit und Stör in der warmen Jahreszeit besetzt. Weiterhin gibt es noch Wels, Karpfen, Zander, Hecht und Karpfen. Die kleineren Forellen kann man im nah gelegenen Bach angeln.
    Zwei weitere kleine Teiche befinden sich noch in der Lewitz am Brenzer Kanal und in Deibow.

  6. Glossary Link Elbe bei Dömitz
    Der Landesanglerverband Mecklenburg-Vorpommern hat bei Dömitz ebenfalls einen kleinen Abschnitt der Elbe gepachtet. Mit dem Auto ist dieser Gewässer in ungefähr einer Stunde zu erreichen. Der Fischbestand ist ähnlich dem der Elde nur ist alles etwas größer. An Ansitz auf Aal kann sich hier immer noch lohnen. Den Hecht und Zander stellt man hier am besten mit dem Glossary Link Gummifisch nach. Man sollte aber ausreichen Ersatz mit haben, da die Verlustquote recht hoch ist. Den Naturköderanglern machen leider die Wollhandkrabben das Leben schwer. In der Regel ist der Haken schon nach wenigen Minuten kahl gefressen oder sogar das Glossary Link Vorfach durchgekniffen.

  7. Ostsee
    Die Ostsee kann man schon in einer guten Stunde erreichen und bieten mal eine Abwechslung. Ab Mitte März bis Anfang Mai kann man schon den Hering nachstellen, die sich am besten mit den Paternoster fangen lassen. Ab Mitte April kommen auch schon die ersten Hornhechte an die Küste. Die erfolgreichste Technik ist das Angeln mit dem Sbirolino. Den Dorsch kann man das ganze Jahr nachstellen, entweder vom Kutter oder vom Kleinboot oder auch beim Glossary Link Brandungsangeln an der Küste. Am erfolgreichsten ist jedoch das Kutterangeln. Kutter fahren unter anderem von den Häfen Wismar, Poel und Rostock/Warnemünde aus. Die besten Monate sind Mai bis August. Ebenfalls recht erfolgreich ist das Angeln auf Plattfisch, wie Flunder, Kliesche, Scholle oder Steinbutt. Man kann sie entweder beim Brandungsangeln fangen oder vom Kleinboot.

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